Projektbeteiligte:

Architekt: Daniel Libeskind, New York City, NY/USA
Lichtdesign: Auerbach Glasow French, San Francisco, CA/USA

 

Verwendete Produkte:

Stromschienen: Lighting Services, Inc.
Lichtleiste-Downlight: Focal Point
Pendelleuchte, indirekt/direkt: Focal Point
Uplighter auf Tragwerk: Insight
Unitrack-integrierter Uplighter in Yud: Belfer
Voutenbeleuchtung für PaRDes-Wand: Bartco
CFL- und MR16-Downlights: Prescolite
Verstellbare T4 Downlights: Kurt Versen
Niedervoltleuchten auf Stromschienen: Bruck
Bühnenprojektoren: ETC
Stufenbeleuchtung: Bega
Zentrales Dimmsystem: Strand Lighting
Lokales Dimmsystem in Aktivitäts- und Sitzungsräumen: Lutron
Intelligentes Schaltsystem:
Watt Stopper (System entwickelt von Silverman & Light)

07. Mrz 2009

Auf das Leben!

Text: David Müller
Photos: CJM

Samstag, 7. Juni 2008: Rock’nRoll Bands, Comedians und DJs sind aus ganz Amerika in die Downtown San Franciscos angereist: Es ist der Eröffnungsabend des neuen Zeitgenössischen Jüdischen Museums. Das Kulturcenter wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen – sein erstes Projekt in Nordamerika. Zehn Jahre hat es gedauert, um ein altes Umspannwerk in einen Ort zu transformieren, in dem moderne jüdische Kultur und Kunst ausgestellt wird. Das Ergebnis: Ein aufregendes Projekt das, mit ihrer beeindruckenden Architektur und dem fantastischen Lichtkonzept von Auerbach Glasow French, „Ja“ zum Leben sagt.

Das CJM (Zeitgenössisches Jüdisches Museum) befindet sich in der Downtown San Franciscos, dem kulturellen Zentrum der Stadt. Hier finden sich neben Galerien, modernen Bars und Restaurants insgesamt zwölf Kunstmuseen. Früher stand an dieser Stelle ein Umspannwerk. Es wurde 1881 gebaut, musste aber wegen eines Erdbebens im Jahre 1906 neu gebaut werden und bekam so vom Architekten Willis Polk den Stil prägenden, zehn Meter hohen Torbogen. Bis in die Sechziger Jahre wurde darin noch gearbeitet. Als die Firma jedoch umzog, stand das Gebäude mehrere Jahre leer. Dass Libeskind das Thema „Leben“ in den Mittelpunkt seines Konzeptes setzt, wird schon klar, wenn man die Außenarchitektur betrachtet. Der jüdische Architekt schuf daraus zwei moderne Formen, die das Hauptgebäude teilen. Diese basieren auf den hebräischen Buchstaben „Yud“ und „Chet“, die zusammen das Wort „Chai“, also Leben, ergeben. Gebäudeelementes. Über 3000 blaue Stahlbleche, jedes individuell auf der einmaligen kreuzschraffierten Oberfläche installiert. Die blaue Farbe des Stahlblechs wurde durch ein besonderes Verfahren erzielt, welches sich „Interferenzschichtung“ nennt. Dabei benutzt man keine Farbe oder Pigmente. Dieses garantiert, dass das Blau nicht verblasst oder verkalkt. Mit dem Verlauf der Sonne scheint es, als würde sich die Farbe der Oberfläche des Gebäudes über den Tag ständig verändern, um es dynamischer und lebhafter wirken zu lassen. Die gesamte Anlage des Museums besteht aus zwei Bereichen, in denen sich zwei Galerien mit modernen, jüdischen Kunstwerken befinden. Außerdem findet man dort ein Informationszentrum zum Thema Juden und ihrer Geschichte, einen Veranstaltungsraum, ein Café und einen Souvenirladen.[…]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 65

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