10. Mai 2017

Die Notwendigkeit einer klar definierten beruflichen Laufbahn für Lichtdesign – ein Vorteil für alle Beteiligten.

Text: Alison Ritter


Wie würde ein Schulabgänger darauf kommen, Lichtdesigner zu werden? Wer kann erklären, was genau ein Lichtdesigner ist, und was er/sie macht, für wen und warum? Das Know-how und die über Jahre von den praktizierenden Lichtdesignern in der Welt gesammelte Erfahrung sowie die kreativen Fähigkeiten, die sich mit jedem Auftrag entwickelt haben, müssen in einer klar definierten Struktur zusammengelegt werden, der jedermann folgen kann: Eine berufliche Laufbahn für Lichtdesign.

Viele Schulen bieten eine Berufsberatung an, um die Schulabgänger bei ihren Entscheidungen zur Hochschul- oder Studienwahl zu unterstützen oder um die jungen Menschen zu ermutigen, über ihren berufliche Möglichkeiten nachzudenken. Im Alter von 18 oder 19 Jahren können sich nicht viele Schulabgänger vorstellen, wo sie sich selbst in fünf Jahren sehen. Einige wissen schon seit der Mittelstufe, dass sie Arzt, Krankenschwester, Richter, Journalist, Lehrer oder Pilot werden wollen. Warum? Weil ihnen diese Berufe bekannt sind: Sie können sich durchaus vorstellen, wie es wäre, jeden Morgen aufzustehen und einen weißen Kittel, eine schicke Uniform oder eine Richterrobe anzuziehen beziehungsweise eine Tasche voller benoteter Schulhefte zu schnappen oder die notwendige Fotoausrüstung samt Aufnahmegeräte zusammenzustellen, um ein Interview mit einem Politiker, einem Filmstar oder einem Fußballspieler durchzuführen … Alles denkbar. Alles realistisch. Wie würde ein Schulabgänger darauf kommen, Lichtdesigner zu werden? Eine Kernfrage. Wer kann erklären, was genau ein Lichtdesigner ist und was er/sie macht, für wen und warum? Fragen Sie einen praktizierenden Lichtdesigner von jedem Ort der Welt und Sie werden hoffentlich eine klare Übersicht des Leistungsumfangs eines Lichtdesigners erfahren, Informationen zur Größe des Designteams erhalten und vielleicht sogar ein paar Namen von preisgekrönten Projekten zu hören bekommen. Wie anerkannt oder renommiert der Lichtdesigner, der die Zahlen und Fakten liefert, auch immer sein mag, werden sich die Informationen erheblich unterscheiden. Das Know-how und die über Jahre gesammelte Erfahrung sowie die kreativen Fähigkeiten, die sich mit jedem Auftrag entwickelt haben, müssen in einer klar definierten Struktur zusammengelegt werden, der jedermann folgen kann – egal wie lang und gewunden der Weg sein mag, muss das Gesamtbild und die beruflichen Zielsetzungen Sinn machen.


Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 104 sowie in unserer PLD magazine App (iPad App Store).


 

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