14. Mai 2014

Die Balance der Gegensätze –
Ein Wechselspiel von Transparenz und Intransparenz

Architekt: Phillip Johnson
Interaktive Kunst:Fujiko Nakaya
Photos: Richard Barnes


Das Glashaus des Architekten Phillip Johnson ist ein lichtdurchflutetes Wohngebäude aus dem Jahr 1949. Das auf einem Privatgrundstück in New Canaan/USA befindliche Glashaus wird von Mai bis November dieses Jahres für zehn bis fünfzehn Minuten in der Stunde intransparent. Und das aufgrund von „Veil“ (Schleier), der spannenden Installation des japanischen Künstlers Fujiko Nakaya.

Der Besucher fühlt sich im berühmten Glashaus, als stünde er in der Umgebung selbst und löse das Gebäude um sich herum auf. Am Tag ist man von Tageslicht umgeben. Die umherstehenden Bäume bieten dabei teilweise Schatten. Abends leuchtet das Gebäude von innen heraus.

Durch die Installation des Künstlers Fujiko Nakaya wird das Gebäude für zehn bis fünfzehn Minuten in der Stunde in Nebel gehüllt, durch diesen entsteht eine Intransparenz. Der Nebel, der aus 600 Düsen kommt, schwebt fast schon magisch zwischen dem Gebäude und dem Tageslicht. Am Abend werden die Strahlen des Kunstlichtes durch den Nebel sichtbar. Es kommt zu einem Wechselspiel zwischen Transparenz und Intransparenz. Die Eigenschaften der Umwelt werden durch den Nebel verhüllt oder auch enthüllt. Insgesamt kommt es durch die Installation zu einer Balance der Gegensätze.

Installation vom 1. Mai bis 30. November 2014, in New Canaan/USA.

www.theglasshouse.org

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