Projektbeteiligte:
Raumkonzept und Lichtdesign: L1 in Zusammenarbeit mit Solvers
Engineering und Künstler Anton Grechko
Verwendete Produkte:
Lichtinseln: iGuzzini mit LED-Leuchtmitteln von Osram
Pflanzenwände und Stände: iGuzzini

20. Mai 2016

Die vielseitige unterirdische Anbindung Empire Blackyard in Moskau/RUS.

Text: Joachim Ritter
Photos: Askhat Bardynov

Die russische Hauptstadt hat ein neues Banken- und Geschäftsviertel: die Moscow City. Die Entwicklung hat sich entscheidend auf die Stadtlandschaft ausgewirkt, die nun mit Großstädten wie London, Frankfurt und New York City mithalten kann. Doch so, wie unsere modernen Städte nun mal funktionieren, spielt sich ein Teil des Verkehrs „unter Tage“ ab. Tunnel und Röhren pur. Ein Gedanke ist, die Nachteile zum Vorteil zu machen, die schnöde Röhre zur kreativen Bühne werden zu lassen.

Die Fußgängerunterführung, die alle Bürohochhäuser im neuen Moskauer Stadtviertel Moscow City verbindet und Zugang zum U-Bahnhof und dem Einkaufs- und Unterhaltungszentrum Afimall gewährt, ist weit mehr als nur ein „Korridor“ für Bewohner und die Besucher von Moscow City. Zusammen mit den Architekten hatte der Bauherr die Idee, den unterirdischen Durchgang als eigenständige Einkaufsmeile zu entwickeln, eine Passage mit einer besonderen Atmosphäre, die sich nach der Qualität und dem Erscheinungsbild des Empire Towers ausrichtet und sich somit von allen anderen Unterführungen im Viertel abgrenzt.

Der unterirdische Durchgang trägt den Namen Empire Blackyard und ist sehr schnell zum beliebten Ziel in der Stadt geworden. Der Durchgang dient nicht nur als bequemer Verbindungskorridor, sondern bietet auch Platz für kleine Ausstellungen und Veranstaltungen verschiedenster Art. Der Raum selbst ist einfach gehalten und dennoch spannend, was ebenso für das Lichtdesignkonzept zutrifft. Anstatt einfach noch eine hell beleuchtete Verkehrsfläche zu schaffen – das meist angewandte Konzept für Einkaufs- und Geschäftszentren – sind in diesem Fall die Raumflächen in Schwarz oder Grau erhalten. Außerdem wurden einfache Baumaterialien für die Wände, Böden und Decken verwendet. Vertikalgärten sind in regelmäßigen Abständen zwischen den Wandteilen platziert worden. Ein wohl dringend notwendiger Ansatz. Die Pflanzenwände nehmen dem Menschen das Gefühl, in einem geschlossenen unterirdischen Raum zu sein. […]

—-

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.101
Einen medial angereicherten Artikel erhalten Sie in unserer PLD magazine App (iPad App Store)

My opinion:

Leave a comment / Kommentieren

Leave the first comment / Erster Kommentar

avatar
wpDiscuz

©2017 published by VIA-Verlag | Marienfelder Strasse 18 | 33330 Guetersloh | Germany

Page generated in 0,223 seconds. Stats plugin by www.blog.ca