20. Mai 2016

Straßen als Außenraum-Korridore.

Text: Rouzana K. Kopti

Mein Masterstudium habe ich im Jahr 2013 abgeschlossen. Der Schwerpunkt meiner Masterarbeit war die Beleuchtung von engen Straßen und Gassen und die Relevanz dieser lichtgestalterischen Aufgabe im öffentlichen Raum. Im Gegensatz zu den langen und schmalen Korridoren und Fluren im Innenraum werden enge Gassen in einer Stadt oft vernachlässigt. Meine Vision war, diese besonderen Außenräume neu zu definieren und „Außenraum-Korridore“ zu erschaffen. Mein Masterabschluss liegt ein paar Jahre zurück, aber mit der Zeit und je mehr ich reise und entdecke, desto überzeugter werde ich, dass die Beleuchtung solcher engen Außenräume einen wesentlichen Einfluss auf die Nutzung und den Ruf des urbanen Raums haben kann.

Die Inspiration für meine Masterarbeit stammt aus dem Jahr 2011, als ich an meiner Abschlussarbeit an der American University of Beirut arbeitete. Das Thema meiner Arbeit war Hamra, ein extrem kompaktes Stadtviertel in der stark urbanisierten Stadt Beirut. Heute ist Hamra so dicht bebaut, dass jegliche Erweiterung unmöglich ist, ohne dass bestehende Gebäude abgerissen werden, um Platz für Neubauprojekte zu schaffen. In Hamra gibt es keine öffentlichen Freiräume oder Parks mehr, wo sich die Menschen entspannen und vom hektischen Alltag erholen können. Da ich eine Zeit lang in diesem Stadtteil gewohnt habe, habe ich den Stress selbst erlebt, mit dem die meisten Libanesen in urbanen Ballungsgebieten täglich fertig werden müssen. […]

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