Dossier: Strategien fur die Beleuchtung – jetzt und in der Zukunft

20. Mai 2016

Eine neue Definition der Qualität der städtischen Beleuchtung

Text: Iris Dijkstra

Frösche haben die seltsame Eigenschaft, subtile Temperaturänderungen nicht wahrzunehmen: Wenn man einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser setzt und diesen ganz langsam erhitzt, bleibt er sitzen, bis es für einen Absprung zu spät ist und er verbrüht. Das „Boiling Frog“ Syndrom ist auch im Bereich der öffentlichen Beleuchtung deutlich erkennbar. Die kleinsten Risiken und Änderungen bleiben unbemerkt. Oft ist es praktischer und bequemer, alles beim Alten zu lassen.

Entscheidend ist in jedem Fall, Entwicklungen und Trends kontinuierlich zu beobachten und zu überprüfen, da diese die Qualität der öffentlichen Beleuchtung in der Zukunft beeinflussen werden. Das Dokument „Roadmap Public Lighting 2030“ bietet eine Grundlage für die Bearbeitung spezifischer Situationen. Es wurde erarbeitet, um den Entscheidungsträgern die Möglichkeit zu bieten, die richtigen Fragen zu stellen und zu definieren, welche potentiellen Lösungen zu erwarten sind. Nur die Stadtverwaltungen und Unternehmen, die Zukunftsszenarien verstehen, sind in der Lage zu entscheiden, wie man jetzt und in der Zukunft vorgehen soll. Die Initiative „Roadmap Public Lighting 2030“ wurde von Iris Dijkstra (Atelier LEK) und Kirsten van Dam (Out Of Office) geleitet. Beide sind qualifizierte Industriedesigner und haben sich auf Lichtdesign und Trendanalyse spezialisiert. Diese Kombination verbindet die Entwicklungen außerhalb des Rahmens der öffentlichen Beleuchtung mit eben den Anforderungen dieses speziellen Bereichs. Es wurden Treffen mit einem multidisziplinären Team organisiert, um eine Plattform für Berater, Bauunternehmer, Planer, Stadtverwaltungen undFachleute zu bieten, die nicht direkt mit der öffentlichen Beleuchtung umgehen, und über verschiedene relevante Themen zu sprechen. Einige Spin-off Projekte werden derzeit durchgeführt, welche sich konkret mit bestimmten Themen befassen. […]

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