Projektbeteiligte:
Auftraggeber: Royal Academy of Arts
Kuratorin: Kate Goodwin
Architektur-Installationen: Grafton Architects,
Diébédo Francis Kéré, Kengo Kuma,
Li Xiaodong, Pezo von Ellrichshausen,
Alvaro Siza und Eduardo Souto de Moura
Ausstellungskonzept und Lichtdesign:
SHSH Architecture + Scenography –
Shizuka Hariu und Shin Hagiwara

Verwendete Produkte:
Pulsar Light of Cambridge Ltd.
Arri lighting rental UK

22. Mai 2015

Monumental

Text: Alison Ritter
Photos: SHSH Architecture + Scenography, manwhole

Architekten gab es schon drei Jahrtausende vor Christus. Architekten sind Planer von Gebäuden, Gestalter von Räumen. Ihre Werke, wo auch immer sie sich in der Welt befinden, sind das Ergebnis ihrer Voraussicht und ihrer gestalterischen Fähigkeiten und ein Ausdruck der Kultur der Region, in der sie tätig waren. Um die Architektur wahrnehmen und verstehen zu können, benötigen wir Licht – Tageslicht oder elektrisches Licht – um Raumflächen zu illuminieren, um Spannung und Interesse durch das Wechselspiel von Licht und Schatten zu generieren, um Farbe und Oberflächenstrukturen zu enthüllen und um es uns zu ermöglichen, die beabsichtigte Atmosphäre zu spüren.

In der Ausstellung Sensing Spaces, die letztes Jahr an der Royal Academy of Arts in London gezeigt wurde, konnten die Besucher sieben von renommierten Architekten entwickelte Installationen im Maßstab 1:1 erleben. Die Ausstellung wurde von einem Team bestehend aus Architekten und Lichtdesignern realisiert. In ihrer Einführung zur Ausstellung Sensing Spaces kommentierte die Kuratorin der Ausstellung Kate Goodwin: „Die Art und Weise, wie wir Räume physisch erkunden, spielt eine zentrale Rolle bei unserem Verständnis für die Architektur. Zuerst entdecken wir unsere Umgebung über unseren Körper und unsere Sinne und rationalisieren dann erst über unseren Verstand.“ Wie der Titel der Ausstellung zeigt, war dieser Gedanke in der Tat das Kernbestreben aller Beteiligten. Im Gegensatz zu anderen Ausstellungen zum Thema Architektur wurde bei Sensing Spaces nichts rationalisiert oder gelehrt. Es gab wenige Schilder, Wegweiser, Zahlen oder Fakten in den Galerien. Stattdessen regten die Installationen eher einen Verlernprozess an: Der rationale Verstand wurde quasi ausgeschaltet. Man sollte seine innersten Sinne neu entdecken. Die Herausforderung lag darin, den Besuchern eine neue Perspektive der Architektur zu bieten. Besucher wurden dazu ermutigt, die verschiedenartigen Umgebungen wahrhaftig zu erkunden – durch Anfassen, Klettern, Gehen, Nachdenken – und die Bedeutung und den Sinn der unterschiedlich gestalteten Räume für sich selbst zu entdecken.[…]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.97

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