Projektbeteiligte:


Bauherr: Lagares Produccions de Disseny, Girona/E
Architekten: RCR Arquitectes, Girona/E
Lichtdesign: Artec3 – Maurici Ginés, José De Jesús Gonzalez, Giacomo Damato, José María Deza Dacal, Barcelona/E

 

Verwendete Produkte:


Stromschienenleuchte Tubular Spot, Troll;
60 Watt 12 Volt Halospot QR 111 Eco, eng strahlend, Osram

05. Mai 2013

Schwebende Schatten
„Zerreissende“ Schönheit des Minimalismus:
Ein Paradebeispiel für eine neuroästhische Betrachtung

Text: Joachim Ritter
Photos: Hisao Suzuki

Manchmal scheint es unmöglich, über eine Lichtinstallation zu reden, weil es so unglaublich einfach scheint, dass man meint, es würde einen zerreißen. Die Sprachlosigkeit ist Ausdruck dafür, dass es scheinbar nicht zu sagen gäbe oder man würde mit dem Versuch einer Beschreibung der Schönheit der Arbeit nicht gerecht. Dann ergibt man sich einfach nur dem Schönen hin, nimmt wahr und genießt. Es ist die Art von Projekten, die, wenn man sein Honorar nach dem Volumen der Lichtprodukte berechnen würde, niemals zustande kommen würden. Doch Reduktion ist nicht gleichbedeutend mit Ästhetik. Auch der Minimalismus braucht eine Struktur und ein Konzept.

Der Lagares Showroom in Olot/E ist ein Paradebeispiel für die Wissenschaft der Neuroästhetik, für die Grundlage der Regeln, was die Ästhetik in uns bewirkt. Es ist zugleich ein Paradebeispiel für die Gleichrangigkeit von Dunkelheit und Helligkeit und von Licht und Schatten. Kaum lassen sich diese Begriffe besser erläutern und die Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffspaaren deutlicher erkennbar machen, als an diesem Meisterstück an Lichtdesigns.
Lagares produccions de Disseny S.L wurde 1918 als Schreinerei gegründet und hat über die Jahre einige grundlegende Entwicklungen durchgemacht, bevor es das wurde, was es heute ist: Ein führender Fachhändler für „hochwertige Oberflächen“ im Bereich Badgestaltung. Viele der Lagares-Produkte werden in enger Zusammenarbeit mit renommierten Architektenbüros entworfen. Die Unternehmensphilosophie zeigt ein großes Verantwortungsgefühl gegenüber der Umwelt. Arbeitsweisen und die Entsorgung vom Abfall werden gewissenhaft geplant, um möglichst wenig Schaden anzurichten. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 87. Einen medial angereicherten Artikel erhalten Sie in unserer PLD magazine App (iPad App Store).

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