Projektbeteiligte:

Bauherr: IWC Schaffhausen/CH
Architekt: Johann Gottfried Meyer
Ausstellungsarchitektur: Smolenicky & Partner, Zürich/CH
Lichtdesign: Reflexion, Zürich/CH
Projektleitung: Claudia Widmer

Verwendete Produkte:

Power-LED 40 Watt/m, tageslichtweiß, Hersteller ESW
Wandvitrine Westflügel: Lichtleiste T 54 Watt dimmbar mit Reflektor, kaltweiß 4000 Kelvin, Hersteller Regent
Vitrine Innen: Indirektanteil umlaufend Heißkathodenleuchten zirka 35 Watt/m dimmbar, warmweiß 3000 Kelvin,
Hersteller Neonilluma
Direktanteil Power-LED-Leiste zirka 40 Watt/m Tageslichtweiß, Hersteller ESW
Zentralvitrine Ostflügel: Power-LED 2 Watt kaltweiß; Hersteller Moltoluce/Vertrieb Schweiz Sir Heian
Indirektanteil: Lichtleiste T 24 Watt, kaltweiß 4000 Kelvin, Hersteller Regent
Indirektanteil Raum: Lichtleisten doppelflammig 2 x 54 Watt dimmbar, kaltweiß 4000 Kelvin, Hersteller Regent
Fenstervitrinen Direktanteil: Einbaudownlights 20 Watt CDM, kaltweiß 4000 Kelvin, Hersteller Zumtobel
Mittelbau: Einbaudownlights 20 Watt CDM, warmweiß 3000 Kelvin, Hersteller Zumtobel
Nebenräume: Einbauwallwasher TC-L 54 Watt, warmweiß 3000 Kelvin, Hersteller Artemide
Indirekt-Wandleuchte über der Haupteingangstür/Hauptöffnung TC-L 54 Watt warmweiß, Hersteller Rodust &
Sohn Lichttechnik

07. Mrz 2009

Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk

Text: Prof. Susanne Brenninkmeijer/David Müller
Photos: Walter Maier/IWC

Die Schweiz ist ja für vieles bekannt – Schokolade, Taschenmesser, das Bankgeheimnis… Aber auch, dass aus dem kleinen Alpenstaat hochwertige Uhren kommen, weiß man seit langem. Das Traditionsunternehmen IWC sitzt seit fast 150 Jahren in Schaffhausen und produziert edle Chronometer. Im Jahre 1874 entwickelte Architekt Johann Gottfried Meyer die Manufaktur der International Watch Company, in das 2007 ein Museum integriert wurde. Und genauso exakt und zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert auch das Lichtkonzept des Landsmannes Thomas Mika vom Züricher Büro Reflexion AG.

Von außen zeigt das IWC-Gebäude eine wohlproportionierte Industriearchitektur mit klarer, skelettartiger Gliederung und großen Fenstern. Es wurde vor einiger Zeit um ein Geschoss aufgestockt. Das war zwar praktisch notwendig, hat aber dazu geführt, dass die Struktur insgesamt etwas von seinen eleganten Proportionen verloren hat. Doch sobald man das Museum betritt wird schnell klar, dass die Ausstellungsarchitektur des Züricher Büros Smolenicki & Partner viel mit den Ausstellungsstücken gemeinsam hat: Edle Materialien, wie traditionell genähtes Lucente-Leder und Holzparkett in Kombination mit eher technisch verarbeiteten Metallen und glasfaserverstärktem Kunststoff. Mikas Lichtkonzept unterstützt diese besondere Atmosphäre. Er ließ hier Leuchtstofflampenlicht diffus aus Vouten und hinter Möbeln hervorquellen. Zudem hinterleuchtete er die opalen Wände, um eine eher gediegene Stimmung zu erreichen. Herausgehoben sind lediglich einige Exponate – edle und präzise verarbeitete Chronometer aus der langen Geschichte des Unternehmens. Das Konzept der Ausstellung kommt vom deutschen Institut für Kulturaustausch (IKA), das bereits in früheren Ausstellungen mit der IWC zusammen gearbeitet hat. Durch das Ergebnis dieses Planungsteams wandernd, kann der Besucher die gesamte Geschichte der ausgestellten Uhren, deren Hersteller und zum Teil auch deren Träger gut verfolgen. Im Innenraum wurde die ehemals vorherrschende Enge durch ein symmetrisches, sich öffnendes Raumkonzept ersetzt. Seitlich neben dem Eingangsbereich liegen zwei Räume – Empfang und Uhrmacherei. Sie sind wie Vitrinen gestaltet und ziehen den Blick aufgrund der dort vorherrschenden Lichtquantität auf sich. Eine Wendeltreppe verbindet die beiden Bereiche Museum und Manufaktur. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 65

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