Text: Alison Ritter, Giancarlo Castodli, Dr. Gianluca Poldi
Photos: Targetti, Zeichnung: Francesco Iannone

27. Mrz 2013

Die Realisierung der Tiziano-Ausstellung in der Scuderie del Quirinale in Rom/I

Dossier

Die Tiziano-Ausstellung in der Scuderie del Quirinale in Rom hilft Forschern zu verstehen, wie bewusst eingesetztes LED-Licht die Wahrnehmung und das Verständnis des Betrachters eines Kunstwerks unterstützen und verbessern kann.

Lichtdesign-Studenten weltweit lernen den Wert der visuellen Wahrnehmung zu schätzen. Es wird ihnen erzählt, dass ein Lichtdesigner das menschliche Wahrnehmungssystem verstehen muss, um architektonische Räume mit Licht gestalten zu können. Die Studenten nicken und notieren sich alles. Einige haben eventuell auch die Gelegenheit im Laufe des Studiums das Gelernte praktisch auszuprobieren. Sie schreiben ihre Abschlussarbeiten, erlangen den erzielten akademischen Grad und fangen in Planungsbüros an, wo keiner die geringste Ahnung vom Thema „Wahrnehmung“ hat. Praktizierende Lichtdesigner – diejenigen, deren Aufgabe zum Überleben des Büros die Projektakquisition ist, haben wenig Zeit, sich mit solchen komplexen Themen zu beschäftigen, geschweige denn sich weiterzubilden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Es ist einfach, Beleuchtungskonzepte zu „kopieren und einzufügen“ in dem Glauben, dass ein Produkt, das im Projekt A funktioniert, im Projekt B genau so gut funktionieren wird. Wenn der Raum letztendlich nicht überzeugend wirkt, kann man immer argumentieren, dass das Produkt nicht anspruchsvoll genug sei – nach dem Motto: „Wenn der Reiter nichts taugt, hat das Pferd schuld“. Aber ein Reiter braucht ein Pferd. Und ein Lichtdesigner braucht Werkzeuge: Leuchtmittel, Leuchten, Reflektoren, Optiken. Um diese Werkzeuge richtig einsetzen zu können, benötigt der Planer aber auch Wissen und spezifische Fähigkeiten. Wenn es um die Beleuchtung von Kunstwerken geht, benötigt er gründliche Fachkenntnisse im Bereich Neuroästhetik, wie unser Dossier zeigt. […]

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Das komplette Dossier Sie in der Ausgabe PLD Nr. 87.

Das Dossier umfasst 7 Seiten und enthält folgende Artikel:

Werke von Tiziano  von Alison Ritter

Wissenschaftliche Aspekte des Projekts LIGHT on.in.fo smART  von Dr. Gianluca Poldi

Das Konzept der Farbwiedergabe  von Giancarlo Castoldi

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