Projektbeteiligte:


Auftraggeber (Initiative, Finanzierung & Management):
Solidere, Beirut/RL;
Lichtdesign: Light Cibles – Louis und Emmanuel Clair, Paris/F
Multimedia-Design: DIAP – Gérard Harlay Paris/F;
Installation und Leuchtenentwicklung: Mamari Fréres/Lampo Middle East, Beirut/RL;


 

Verwendete Produkte:


Profile HD IP65 1200 Watt, G22, Lampo, Mantova/I

05. Apr 2012

Die Stadt als Bühne
Feste Projektionskunstinstallationen im öffentlichen Raum von Beirut/LB

Text: Lara El Hashem
Photos: Light Cibles

Als Teil des Entwicklungsplans für den Stadtkern Beiruts hat die private libanesische Firma Solidere im Juni 2011 das Projekt „Lighting Beirut Architecture“ (Licht für Beiruter Architektur) gestartet. Dies ist das erste Projekt, bei dem Projektionskunst als fester, integraler Teil eines großflächigen Beleuchtungsplans in den städtischen Raum einbezogen wurde.

Die Altstadt Beiruts birgt eine Vielzahl an versteckten Schätzen. Im Herzen der vom Krieg verwüsteten Innenstadt wurden wunderschöne Gebäude aller Zeitalter und Architekturstile liebevoll renoviert und stehen nun wieder prachtvoll und selbstbewusst im Stadtbild. Solidere hat libanesische und internationale Experten aus den unterschiedlichsten kulturellen Bereichen zusammengebracht, um das beeindruckende Architekturerbe Beiruts wieder instand zu setzen und sensibel in die Stadtlandschaft zu integrieren, die alle zeitgenössischen Strukturen einer lebhaften, modernen Hauptstadt aufweist. Vor dem Hintergrund von Wachstum und Erneuerung wurden die Lichtdesigner von Light Cibles beauftragt, ein neues Erscheinungsbild für den zentralen Bezirk Beiruts bei Nacht zu entwickeln. Das Lichtplanungsbüro orientiert sich bei seinen Lichtgestaltungen am Erscheinungsbild der Fassaden bei Tag. In der Anfangsphase des Projektes initiierte Solidere einen „Heritage Trail“ (Weg der Geschichte). Rund 30 außergewöhnliche und geschichtsträchtige Gebäude entlang dieser Route stellen die Entwicklung der Innenstadt Beiruts über die Jahre hinweg dar. In den Köpfen der Designer entwickelte sich ein ehrgeiziges Konzept auf mit Gedankenansätzen aus Kunst und Multimedia.
Das Projekt basiert auf den Projektionen großer Bilder auf ausgewählte Fassaden. Die Projektoren sind auf den Dächern der Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Straße positioniert. Bisher wurde die Projektionskunst nur für Werbezwecke, Events und Shows eingesetzt. Die Installationen sind generell zeitlich begrenzt, weshalb die verwendeten Leuchten bisher nicht für extreme Wetterbedingungen entwickelt wurden. Dieses Projekt ist eines der ersten in der Geschichte des Lichtdesigns, bei dem Lichtprojektionen als integraler Bestandteil eines großen Beleuchtungsplans integriert und mit widerstandsfähigen und vielseitig einsetzbaren Leuchten realisiert wurden. Das Projekt ist das Ergebnis eines Ideenfindungsprozesses von einem Jahr, bei dem Solidere alle Aspekte des Projekts mit den Designern diskutierte. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 82.


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