Projektbeteiligte:


Architekt: Carmody Groarke/GB
Lichtdesign: Graham Rollins, Lighting Design International/GB
Elektroplanung: Martin O’Toole Electrical/IRL

 

Verwendete Produkte:


Kaltkathodenlampen: ACDC
Farbwechselnde LEDs: Philips Solid State Lighting
Unterwasser-LEDs: Philips
LEDs an den Stufen: Light Graphix
Downlighter: Lucent Lighting
IP Downlighters: Cube Lighting/John Cullen Lighting
Lichtleiter im Whirlpool: Universal Fibre Optics
Fluter: Kreon
Uplighter im Pool: Mike Stoane Lighting

16. Jun 2009

Landhaus in Irland

Text: David Müller
Photos: Christian Richters

„Im Licht erschien das Gesicht des Bildes verändert. Es war ein anderes geworden.“ Iren sind als ein Volk aus naturverbundenen Gesellen bekannt, die an dem rauen und natürlich klarem Klima durchaus Gefallen finden. Doch Zitate wie dieses von Oscar Wilde belegen auch, dass das keltische Volk einen Bezug zum Licht und zur Poesie hat. Der irische Schriftsteller mochte das Besondere, das Extravagante. Ein Beispiel für die Schönheit der rauen irischen Natur einerseits, und das Gefühl für Poesie andererseits, ist der Umbau des Wohnhauses eines Geschäftsmannes im Westen des Landes. Im Keller seines viktorianischen Landhauses ließ sich der Bauherr einen Wellnessbereich bauen, der sein ganz persönliches Stück Irland voller Natur und Poesie wiederspiegelt. Das Privat-Spa verbindet eine extravagante Architektur von rauen kantigen Strukturen mit einem Lichtdesign, bei dem besonders Südeuropäern das Frösteln kommt.

Der Bauherr, ein Geschäftsmann aus Irland, verbringt wahrscheinlich mehr Zeit in Hotels als in seinen eigenen vier Wänden. Vor zwei Jahren beschloss er deshalb, sein gotisch viktorianisches Landhaus noch individueller zu gestalten. Größer sollte es werden. Schöner sollte es werden. Und einen Wellnessbereich sollte es bekommen, der unverwechselbar ist. Die Baustruktur des Baubestandes ist klassisch viktorianisch: Ein halber Schmetterling. Das allein klingt schon reizvoll, aber eben seinem Lebensstandard und -stil nicht angemessen genug, um sich zu Hause besonders zu fühlen. Um das Haus zu erweitern, beauftragte der Bauherr einen lokalen Architekten damit, einen Anbau zu entwickeln. Er orientierte sich an der bestehenden historischen Bausubstanz und verdoppelte die Größe des Hauses. Mobiliar und Gestaltung der Obergeschosse sind ebenfalls im Stil des 19. Jahrhunderts gehalten. Der Bauherr hat großen Respekt vor der Architektur und Kultur dieser Epoche und fühlt sich in einer solchen Umgebung sehr wohl. Im Frühjahr 2007 beauftragte er die Londoner Architekten Carmody Groarke und den Lichtplaner Graham Rollins vom Büro Lighting Design International in seinem Keller einen außergewöhnlichen Ort der Ruhe und Entspannung entstehen zu lassen. Die Anlage umfasst einen Swimming Pool, eine Sauna, ein Dampfbad, einen Whirlpool sowie einen Fitnessbereich. Für Rollins war die Aufgabe klar: „Wir wollten ruhige, in sich stimmige und entspannende Räume schaffen. Die Herausforderung lag darin, ein Lichtkonzept zu entwickeln, das vielseitig aber dennoch zurückhaltend ist. Es sollte die Formen hervorheben, betonen[…]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 66.

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