Projektbeteiligte:


Architekt: Design und Bauabteilung Leder & Schuh AG,
Mag. Hans Michael Heger, Graz/A
Lichtdesign: Vedder.lichtmanagement, München/D,

Verwendete Produkte:


Micro 3 Round Einbaustrahler, XAL
Sonderleuchte TulaLED, XAL
Sasso Einbaustrahler, XAL
Nano II Power LED-System, XAL
Mino 20 Einbausystem, XAL
Aufbaustrahler, Erco

05. Mai 2011

Jung, modern, schuhsüchtig
OMG in Linz/A – Moderner Schuhshop für Girls

Text: Joachim Ritter
Photos: Werner Krug

Sie ist wohl eine der dankbarsten Zielgruppe für den Ladenbauer und Lichtgestalter: Die Frau, die ständig auf der Suche nach dem passenden Schuh ist. Und dieser ist gar nicht mal nur abhängig von der Größe, so wie es bei Aschenputtel noch der Fall war. Hoch und flach, in allen Farben, teuer oder Schnäppchen. Als Lichtplaner, der dieses Produkt durch Inszenierung anpreisen soll, kann man eigentlich nichts falsch machen. Aber man kann es anders machen als üblich..

Das Shopambiente und die Präsentation entscheiden eigentlich nur, ob die Kundin den richtigen Ort des Kaufes auf Anhieb erkennt und ihre Sucht auch bezahlen kann. Denn immerhin ist nicht Kundin gleich Kundin. Das Konzept des Linzer Schuhladens OMG basiert auf der Reduktion auf das Wesentliche und durchbricht durch all seine Stilelemente sowohl im Design als auch in der Anordnung die weltweit vorherrschende Uniformität im Shoe Retail Business. Die Positionierung dieses Shops, der ausschließlich für schuhsüchtige Girls konzipiert wurde, liegt keineswegs im Boutiqueniveau, sondern setzt auf leistbares und permanent wechselndes Angebot, welches durch die Extreme der modischen Metropolen wie New York, Tokio und Shanghai geprägt wird.
Dass die vor allem im Hochpreissegment bei Juwelen und anderen Luxusartikeln angewandte Lichtsprache der starken Akzentuierung auch in für diesen Bereich für reifende Kundinnen funktionieren kann, zeigt das Designkonzept von OMG. Der Raumeindruck des Linzer Shops erzielt seine erforderliche Spannung durch Gegensätze. Eine geordnete Formenstruktur in dem lang gezogenen Hauptraum wird durch Schubladen und Regale in tiefschwarz erzielt. Dem gegenüber steht als modische Komponente und damit Ausgleich zur Strenge eine Wand in leuchtendem Magenta entgegen. Der Einsatz Schwarz steht für seriöses und hochwertiges Design, wird aber durch spielerische Elemente weißer Strichzeichnungen veredelt und ihrer Nüchternheit entzogen. Das Raumkonzept entwickelt sich von Beginn an als eine Einheit aus Raumgestaltung, Produktinszenierung und Lichtkomposition. Moderne Optik korrespondiert dabei mit Elementen klassischen Ladenbaus. […]

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 76.

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