22. Mai 2015

Nr. 97 – Kunst, Kultur, Theater

Mär/Apr 2015

Malerisch beleuchtet
Vincent van Gogh Stiftung renoviert ein Herrenhaus in Arles/F und schafft eine moderne Kunstgalerie, welche van Gogh gewidmet ist
Text: Joachim Ritter
Licht und Malerei sind eng miteinander verbunden. Dennoch scheinen der Museumsbau und das Lichtdesign manchmal einander befremdlich. Das trifft für das von der Vincent Van Gogh Stiftung renovierte Museum in Arles/F nicht zu. Hier sind die Lichteffekte teilweise wie gemalt.

Museumsgeschichten
Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster/D
Text: Joachim Ritter, Sabrina Schluckebier
Wenn Architektur und der Museumsbau von den Besuchern als Teil der Exponate eingestuft werden, ist es wohl an der Zeit über eine Modernisierung nachzudenken und die Verhältnisse wieder zurechtzurücken. Oftmals wird dieses aus Anlass einer Erweiterung realisiert. Denn Alt und Neu sollten nicht nur angepasst, sondern auch harmonisiert werden. Eine typische Aufgabe für ein Lichtupdate im Altbau.

Transparenz ist eine Frage des Lichtes
Das neue Grand Théâtre in Albi/F bei Tag und Nacht
Text: Alison Ritter
Das Grand Théâtre des mittelalterlichen Ortes Albi/F hat die Stadtlandschaft sowie den kulturellen Einfluss verändert. Optisch ist das Gebäude ebenso dramatisch wie das, was es beherbergt. Am Rand der Altstadt gelegen, steht die Struktur selbstbewusst als hervorragendes architektonisches Symbol: Entworfen und ausgestattet, um darstellende Künste und die Kreativität, aus der sie geboren werden, zu umgeben und zu fördern. Die Präsenz des Theaters und die dafür entwickelte Lichtgestaltung sind trotzdem bescheiden und im menschlichen Maßstab, wodurch sich die einzigartige Ergänzung zu der kleinen mittelalterlichen Stadt gut einfügen kann.

Monumental
„Sensing Spaces“ – Architektur-Ausstellung an der Royal Academy of Arts in London/GB
Text: Alison Ritter
Architekten gab es schon drei Jahrtausende vor Christus. Architekten sind Planer von Gebäuden, Gestalter von Räumen. Ihre Werke, wo auch immer sie sich in der Welt befinden, sind das Ergebnis ihrer Voraussicht und ihrer gestalterischen Fähigkeiten und ein Ausdruck der Kultur der Region, in der sie tätig waren. Um die Architektur wahrnehmen und verstehen zu können, benötigen wir Licht – Tageslicht oder elektrisches Licht – um Raumflächen zu illuminieren, um Spannung und Interesse durch das Wechselspiel von Licht und Schatten zu generieren, um Farbe und Oberflächenstrukturen zu enthüllen und um es uns zu ermöglichen, die beabsichtigte Atmosphäre zu spüren.

Lichtmanagement – wer steuert das Licht?
Was bedeutet der Wandel der Technologie für den Ansatz der Lichtplanung?
Text: Har Hollands
Eine adaptive Beleuchtung oder dynamische Lichteffekte sind das Ergebnis eines Planungsprozesses. Dieser Prozess fängt mit der Frage an, was das Ziel der Beleuchtung im Raum ist. Sobald die Erfordernisse eindeutig definiert worden sind, kann ein Lichtkonzept entwickelt und präsentiert werden, welches den Anforderungen der Nutzer gerecht wird. Um die gewünschte Beleuchtung zu realisieren, muss das Konzept in einer Lichtplanung ausgearbeitet werden, welche zeigt, wie das Licht anzuwenden ist. Bei variierenden Nutzungen oder Umgebungsbedingungen sind nach moderner Auffassung angepasste Lichtszenarien erforderlich: Die Beleuchtung wird gesteuert und an die sich ändernden Lichtbedingungen oder den gewünschten Lichteffekt angepasst.

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