24. Mrz 2014

Nr. 92 – Shopbeleuchtung

Jan/Feb 2014

Karl Lagerfeld Flagship-Store in Paris/F
Hintergründige Oberfläche

Text: Moritz Gieselmann
Eine mattschwarz lackierte klassizistische Holzfassade, zwei asymmetrische Schaufenster: So unspektakulär ist der erste äußere Eindruck von Karl Lagerfelds erstem Flagship-Store. Dahinter jedoch verbirgt sich ein raffiniertes Design- und Lichtkonzept.

Der Zoo Palast in Berlin/D
Die Säle sind die Seele
Text: Moritz Gieselmann
Der revitalisierte Zoo Palast verbindet die Liebe zur Architektur der Fünfzigerjahre kongenial mit den Erwartungen eines heutigen Publikums. Der Grundgedanke der Architekten war, alles Originale so gut wie möglich zu rekonstruieren. Die Erwartungen und Sehgewohnheiten der Menschen haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr geändert. Daher versuchten die Architekten, die Architektur so originalgetreu wie möglich zu erhalten und über ein den heutigen Ansprüchen gerecht werdendes Lichtdesign dem Publikum den ästhetischen Wert der Fünfzigerjahre Architektur nahe zu bringen.

Nordische Lichtprinzipien am Beispiel eines Juwelierladens in Stockholm/S
Wärme aus dem Norden

Text: Moritz Gieselmann
Der Mitteleuropäer assoziiert mit dem Norden als erstes Schnee und Kälte, Eis und Finsternis. Eindrucksvoll widerlegt wird dieses Vorurteil mit der Eröffnung eines Juwelierladens in Stockholm, bei dem klassisches Design und modernste Lichttechnik, gestaltet nach den Prinzipien des „New Nordic Lighting“, zu einem warmen und freundlichen Meisterstück kombiniert werden.

Tempel in Eifukuji/J
Inspirierend durchdacht

Text: Joachim Ritter
Ein Fenster ist ein Fenster ist ein Fenster. Oder etwa doch nicht? Kann man doch etwas mehr aus der Öffnung in einer Wand machen als wir das gewohnt sind. Man kann, wenn man Licht als Element des Designs mit berücksichtigt und mit der Wandöffnung bewusst umgeht.

Lichtdesign und Grafikdesign
Wenn die Grenzen zwischen zwei Disziplinen verschwimmen
Text: Paolo Portaluri
Lichtdesigner mit gestalterischen Fähigkeiten im Bereich der Grafik oder des Zeichnens waren schon immer gegenüber Kollegen ohne diese Fähigkeiten klar im Vorteil. Warum: Weil es nicht leicht ist, Licht darzustellen oder ein Lichtkonzept zu kommunizieren.

Tageslicht oder nicht?
Die Kopie ist von dem Original nicht mehr zu unterscheiden

Text: Joachim Ritter
Schon die so genannten Schildbürger Deutschlands versuchten das Tageslicht in die Architektur zu bringen. Allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Ihr Ansatz war, das Tageslicht in Säcken einzufangen und in den Räumen, in denen die Fenster baulich einfach vergessen wurden, wieder freizulassen. Es muss wohl an der Geschwindigkeit des Lichtes liegen, dass schneller als der Mensch dieses verfolgen konnte, das Licht wieder aus der Tür entwischen ist…

Lichtgestaltung in Verkaufsräumen
Small, Medium und Large

Text: Gary Campbell
Was muss die Beleuchtung in Verkaufsräumen erzielen, um die Ansprüche einer bestimmten Firmenoder Handelsmarke zu befriedigen? In erster Linie: Die Ware hinsichtlich Form, Farbe und Oberflächenstruktur zum besten Vorteil zeigen und sie für den Kunden ansprechend darstellen. Um Umsätze weiterhin zu fördern, wird auch der Verkaufsraum selbst so beleuchtet, dass er bei optimaler Präsentation der Ware gleichzeitig zum Teil der Marke und des Einkaufserlebnisses wird.

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