05. Okt 2011

Nr. 78 – Das Licht und die Kunst, Kunst zu beleuchten

Aug/Sep 2011

Malerische Kunst in 3D
Ausstellung von Lorenzo Lotto in Rom/I

Text: Joachim Ritter
Lorenzo Lotto ist einer aus der Kaste der Künstler, die geniale Arbeit geleistet haben, doch zeitlebens scheinbar vom Pech verfolgt arm und unbeachtet geblieben sind. Er war ein Maler, der in der Regel zur falschen Zeit am verkehrten Platz wirkte. Erst der Tod beschert diesen Künstlern den Ruhm, der ihnen gebührt und zumindest in den Kunstgeschichtsbüchern einen festen Platz einräumt. Doch die Geschichte kann irgendwann auch gerecht sein. Die Ausstellung von Lorenzo Lotto vom 2. März bis zum 12. Juni 2011 in der Scuderie del Quirinale in Rom wurde erstmalig mit einer technisch wie inhaltlich neuer Lichtphilosophie präsentiert. Ein Konzept, welches die Auffassung von der Beleuchtung von Gemälden der großen Maler der Renaissance nachhaltig verändern wird.

Architektur-Kunst-Licht
Hoki-Museum in Chiba/J

Text: Alison Ritter, Joachim Ritter
Masao Hoki ist kein gewöhnlicher Kunstsammler. Er ist bekennender Kunstliebhaber, erfolgreicher Geschäftsmann, Philanthrop und vor allem Realist. Letztere Eigenschaft erklärt vielleicht seinen Kunstgeschmack. Eine durchschnittliche Lichtlösung für das Hoki-Museum kam also nicht in Frage.

¡Nunca más! – Nie wieder!
Museum der Erinnerungen und der Menschenrechte in Chile/RCH
Text: Sandra Lindner
Eröffnet wurde das Museo de la Memoria y de los Derechos Humanos Januar 2010 von der damaligen chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet, selbst Folteropfer der Pinochet- Diktatur. Doch bevor dies möglich war, durchlief das Projekt einige „lateinamerikanische“ Komplikationen.

Reflective Flow
Die Poesie des weltgrößten Kronleuchters
Text: Joachim Ritter
Ein interessantes Gebäude erregt immer Aufmerksamkeit, kommt dann auch noch ein einzigartiges Element hinzu, so fällt man in atemloses Staunen. Im Falle des Al Hitmi Gebäudes in Doha, Katar handelt es sich dabei um nichts Geringeres als den weltgrößten Kronleuchter aus Glas, der beinahe die gesamte Länge des Atriums einnimmt.

Der WOW-Effekt
„Science Storms“ im Museum für Wissenschaft und Industrie in Chicago/USA

Text: Alison Ritter
Es dauert voraussichtlich vier Jahre, um all die Informationen aufzunehmen, die das Naturkundemuseum in London zur Verfügung stellt. Besonders in der Ferienzeit warten die Besucher stundenlang, um nur für ein paar Stunden durch die Ausstellungen zu laufen. Wieso tun wir das? Wie viel Wissen können wir in ein paar Stunden verarbeiten oder speichern? Als Focus Lighting damit beauftragt wurde, eine allumfassende Umwelt für die „Science Storms“ Ausstellung im Museum für Wissenschaft und Industrie in Chicago zu entwerfen, haben sie sich höchst wahrscheinlich die gleichen Fragen gestellt. Wie kann man den Museumsbesuchern die Eigenschaften von Licht näher bringen?

Zirkadian angepasste Beleuchtung
Text: Deborah Burnett
Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung von Licht auf die Gesundheit, Krankheiten und das Wohlbefinden von Menschen ist eine der spannendsten Entwicklungen des Jahrzehnts. Forschung auf den Gebieten Chronobiologie, Photobiologie und Scotobiologie (Biologie von Fauna und Flora in der Nacht) deuten zweifellos daraufhin, dass das Licht, das uns umgibt, eine direkte Wirkung auf den menschlichen Körper und das menschliche Gehirn hat.

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