01. Mrz 2011

Nr. 76 – Shopbeleuchtung

Mär/Apr 2011

Modehaus Luisa via Roma in Florenz/I
Text: Alison Ritter
Design dreht sich nicht einzeln und allein um Ästhetik und Funktion. In der Modewelt sind diese Aspekte jedoch so entscheidend für den Verkaufserfolg eines Kleidungsstücks wie für den Verkaufsraum oder -Fläche, wo die Modeartikel ausgestellt und verkauft werden. Mode hat immer mit Wandel zu tun. Wenn die Modeartikel selber ständig modifiziert werden, dann können es Modehäuser und Boutiquen auch. Warum nicht das Image, das Ambiente oder die Verkaufsbotschaft ändern – solange sie es richtig machen?

Teeladen Cha Cha in Taipei/TWA
Text: Alison Ritter
Tee kann edel, heilsam, beruhigend oder aufmunternd wirken. Und Tee soll als Getränk am besten den Durst stillen – egal bei welchem Klima. Synästheten würden Tee wahrscheinlich mit dem sanften Klang eines Cellos sowie mit warmen Farben verbinden. Ob der neueTeeladen in Taipei einen Cellisten engagiert hat, um den Verkauf zu unterstützen, weiß man natürlich nicht, aber die Räume zeichnen sich durch warme, ruhige Farben aus, die geschickt durch Licht zur Geltung kommen und dabei das perfekte Ambiente für einenTeeladen bietet.

Kastner & Öhler in Graz/A
Text: Joachim Ritter
Das Kaufhaus Kastner & Öhler in Graz/A ist wohl das, was man im Allgemeinen einen Konsumtempel mit Tradition nennt. Er ist verführerisch, hochwertig und elegant im traditionellen Sinn. Dennoch: Das Licht als Teil des Konzeptes der Warenpräsentation verschwenderisch einzusetzen war nicht mehr zeitgemäß. Wie aber lässt sich der zunehmenden Schere zwischen notwendigen Einsparungen im Energiebereich und steigenden Anforderungen an eine ausgefeilte Lichtkomposition und -Inszenierung begegnen? Die Lösung ist eine moderne und detailgenaue Planung mit den neusten technischen Möglichkeiten.

Schuhladen OMG in Linz/A
Text: Joachim Ritter
Sie ist wohl eine der dankbarsten Zielgruppe für den Ladenbauer und Lichtgestalter: Die Frau, die ständig auf der Suche nach dem passenden Schuh ist. Als Lichtplaner, der dieses Produkt durch Inszenierung anpreisen soll, kann man eigentlich nichts falsch machen. Aber man kann es anders machen als üblich…

Anwendungsforschung Shopbeleuchtung
Text: Zumtobel
Evidenzbasiert ist weit mehr als bloß ein Modewort in der Berufswelt. Bei der Lichtplanung ist dieser Begriff umso wichtiger, weil seine Bedeutung eine Differenzierung erlaubt zwischen den ‚Menschen, die Lichtplanen‘ und ‚professionelle Lichtdesigner, die qualifiziert und in der Lage sind, menschenorientiertes Licht im Innen- und Außenraum zu konzipieren.‘

Gutes Licht für gute Umsätze
Text: Reinhard Vedder
Wenige Themen des Ladenbaus werden vom Einzelhandel mit so großen Hoffnungen verknüpft wie die Umstellung der Lichttechnik aufLED-Technologie. Bislang ist LED in der Anschaffung keineswegs günstiger als bisherige Leuchtmittel. Die gute Nachricht: Die LED-Technologie bietet dennoch genug wirtschaftliche und gestalterische Vorteile, dass sich bereits jetzt der Umstieg lohnen kann. Es macht daher Sinn aufzuzeigen, welche Licht-Trends sich aktuell im Ladenbau abzeichnen und warum die LED-Technologie zu einem Plus an Einkaufserlebnis und dadurch einem Mehr an Umsatz und Gewinn beiträgt.

Leitfiguren und Vorbilder
Text: Joachim Ritter
Eine Gesellschaft braucht Beispiele die funktionieren, Leitbilder, an denen sie sich orientieren kann. Leitbilder müssen erfolgreich sein und eine Philosophie vertreten, die nachvollziehbar und authentisch ist. Ohne Vorbilder können junge Menschen nicht wissen, was ihr Lebensziel sein könnte. Wir brauchen Vorbilder für unser Tun.

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