16. Jun 2009

Nr. 66 – Private Atmosphäre mit neuer Technik

Mai/Jun 2009

Poesie ohne Grenzen Landhaus in Irland
Text: David Müller
„Im Licht erschien das Gesicht des Bildes verändert. Es war ein anderes geworden.“ Iren sind alsein Volk aus naturverbundenen Gesellen bekannt, die an dem rauen und natürlich klarem Klima durchaus Gefallen finden. Doch Zitate wie dieses von Oscar Wilde belegen auch, dass das keltische Volk einen Bezug zum Licht und zur Poesie hat. Der irische Schriftsteller mochte das Besondere, das Extravagante. Ein Beispiel für die Schönheit der rauen irischen Natur einerseits, und das Gefühl für Poesie andererseits, ist der Umbau des Wohnhauses eines Geschäftsmannes im Westen des Landes. Im Keller seines viktorianischen Landhauses ließ sich der Bauherr einen Wellnessbereich bauen, der sein ganz persönliches Stück Irland voller Natur und Poesie wiederspiegelt. Das Privat-Spa verbindet eine extravagante Architektur von rauen kantigen Strukturen mit einem Lichtdesign, bei dem besonders Südeuropäern das Frösteln kommt.

Ein warmer Platz. Aurelio Hotel in Lech/A
Text: David Müller
Reisende wissen zu schätzen, wenn das Hotel eine entspannende und freundliche Atmosphäre bietet. Lichtdesigner sehen es als besondere Herausforderung, Hotels für Skiurlauber zu gestalten, insbesondere, wenn die örtliche Bauverordnung kaum Spielräume lässt, wie es in vielen Alpenorten der Fall ist. Skiurlauber, die von der kalten Piste entkommen, wollen sich warm und aufgehoben fühlen. Ein russischer Bauherr ließ nun in den Bergen Österreichs solch ein Hotel der Extraklasse entstehen: Hochwertig ausgestattete Zimmer, ein Restaurant mit Weltklasseköchen und ein Spa mit den edelsten Materialien aus aller Welt. Das Zürcher Büro Lichtkompetenz GmbH hatte nun die Aufgabe, die Baustruktur in einen Ort zum Wohlfühlen und Genießen zu verwandeln, ohne verstaubt zu wirken.

Wie kommuniziert man Licht? Über das Kommunizieren
von Licht und
bewährte Präsentationstechniken erfahrener Lichtdesigner

Text: Jesse Lilley, David Müller
In der Arbeitswelt des Lichtdesigners gibt es ein eigenartiges Paradoxum: Obwohl die Resultate visuell sind, bleibt das eigentliche Medium – das Licht – unsichtbar. Licht ist bekannt dafür, nicht greifbar zu sein. Es ist der bescheidene Partner des architektonischen Prozesses, der alles sichtbar macht. Außer sich selbst. Dieses Paradox führt zu einem zentralen Problem des Berufs der Lichtdesigner. Wie kommuniziert man seine Ideen? Wie schafft man es, die Vorstellungskraft und Intuition, insbesondere von Laien, anzusprechen und dabei auf metaphorische Weise Konzepte zu vermitteln? Und wie können Auftraggeber den Wert des Lichtes schätzen und verstehen, wenn man es selbst nicht sehen, greifen, hören oder fühlen kann?

Ein letztes Glimmen, das neue Flimmern und die Droge LED
Glühlampenverbot, “Energiesparlampe” 
und LEDs: Über Märchen, Irrungen und Wirrungen.

Text: Jochen Lochner, David Müller, Joachim Ritter
Verschwindet die Glühlampe oder nicht? Brauchen wir noch die Kompaktleuchtstofflampe oder können wir gleich die LED als Leuchtmittel einsetzen? Die Verwirrungen im Markt nehmen zu. Halbfachleute kommen nicht mehr mit der aktuellen Situation klar. Doch wissen Leuchtenhersteller Bescheid, was sie ab September 2009 tun werden? Der Versuch einer Bestandsaufnahme…

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