07. Mrz 2009

Nr. 65 – Museen und Ausstellungen

Feb/Mär 2019

Auf das Leben!
Zeitgenössisches Jüdisches Museum in San Francisco/USA
Text: David Müller
Samstag, 7. Juni 2008: Rock’nRoll Bands, Comedians und DJs sind aus ganz Amerika in die Downtown San Franciscos angereist: Es ist der Eröffnungsabend des neuen Zeitgenössischen Jüdischen Museums. Das Kulturcenter wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen – sein erstes Projekt in Nordamerika. Zehn Jahre hat es gedauert, um ein altes Umspannwerk in einen Ort zu transformieren, in dem moderne jüdische Kultur und Kunst ausgestellt wird. Das Ergebnis: Ein aufregendes Projekt das, mit ihrer beeindruckenden Architektur und dem fantastischen Lichtkonzept von Auerbach Glasow French, „Ja“ zum Leben sagt.

Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk
Schmuckstücke am Rheinfall im IWC-Uhrenmuseum in Schaffhausen/CH
Text: Prof. Susanne Brenninkmeijer/David Müller
Die Schweiz ist ja für vieles bekannt – Schokolade, Taschenmesser, das Bankgeheimnis… Aber auch, dass aus dem kleinen Alpenstaat hochwertige Uhren kommen, weiß man seit langem. Das Traditionsunternehmen IWC sitzt seit fast 150 Jahren in Schaffhausen und produziert edle Chronometer. Im Jahre 1874 entwickelte Architekt Johann Gottfried Meyer die Manufaktur der International Watch Company, in das 2007 ein Museum integriert wurde. Und genauso exakt und zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert auch das Lichtkonzept des Landsmannes Thomas Mika vom Züricher Büro Reflexion AG.

Begegnung der dritten Art
Die BMW-Welt in München/D
Text: Prof. Susanne Brenninkmeijer
Das neue Gebäude der BMW-Welt scheint wie aus einer anderen Galaxie. Das Erlebnis- und Auslieferungszentrum steht als drittes Gebäude im BMW-Ensemble in München, neben zwei schon geschichtsträchtigen Gebäuden und muss sich in dieser Konstellation behaupten. Durch sein prägnantes Äußeres, das ihm die Architekten von Coop Himmelb(l)au verschafft haben, kann es neben den beiden Berühmtheiten „Vierzylinder“, dem Verwaltungshochhaus und der „Schüssel“, dem benachbarten, silbern glänzenden BMW Museum, beide in den 1970er Jahren vom Architekten Prof. Karl Schwanzer entworfen, problemlos bestehen.

Formen (neu) erleben
Text: Piergiovanni Ceregioli
Das Studienprojekt „Formen erleben“ entstand als Resultat der direkten Verbindung mit der Unternehmensüberzeugung iGuzzinis: Licht ist ein essentielles Element, um die Welt um uns herum zu verstehen. Es hat einen wesentlichen Einfluss auf die Erhaltung, Wahrnehmung, Analyse und das Verständnis verschiedener Objekte – insbesondere Kunstwerke. Deshalb bedarf es einer sehr genauen Lichtplanung. iGuzzini initiirt ein Projekt, um die Wahrnehmung eines Kunstwerkes anhand eines Modells zu studieren.

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