23. Jan 2017

Nr. 103 – Hotel


Das Licht der Ägäis
Andronikos Hotel auf Mykonos/GR.

Text: Joachim Ritter
Photos: Nikos Vandoros, Akis Paraskevopoulos

Es heißt, das Licht in Griechenland ist besonders. Es ist verantwortlich für das tiefe Blau in der Ägäis. Es ist so rein und klar, so außergewöhnlich und speziell, dass dieses Blau auch in den Nationalflaggen zu finden ist. Der Himmel und das Meer sind Bestandteile dessen, was die Griechen als ihre Identität und ihr Lebensgefühl betrachten. Die Ägäis ist ein typisches Beispiel für den Begriff „Light Loci“.

 

Der mexikanische Himmel
Das Grand Hyatt Playa del Carmen Resort in Südmexiko.

Text: Alison Ritter
Photos: Paul Rivera

Den Himmel in Mexiko muss man mit den eigenen Augen gesehen haben. Hinzu kommt das türkisfarbene Meer der mexikanischen Karibik – dann kann man erst recht von einem sinnlichen Erlebnis reden, dem viele schwer widerstehen könnten. Die ideale Umgebung für die perfekte Ferienanlage. Eine atemberaubend schöne Kulisse, vor der man neue Kraft tanken kann. Die Halbinsel Yucatan ist in der Tat ein schnell wachsendes Reiseziel und der paradiesische Strand Playa del Carmen an der Südseite der Halbinsel demzufolge der ideale Standort für eine bewusst gestaltete Hotelanlage.

 

Kreativität gefragt
Abadía Retuerta LeDomaine in Sardón de Duero/ES.

Text: Joachim Ritter, Andrea Rayhrer
Photos: Marcus Ebener, Berlin

Ein neues Lichtdesign für ein Projekt zu erarbeiten, welches vor fast 800 Jahren fertiggestellt wurde ist eine Ehre und Herausforderung zugleich. Die tägliche planerische Arbeit erfordert Respekt für die Geschichte und Anmut einer völlig anderen Epoche und Nutzung, wie auch den Mut, eben dieses Projekt lichttechnisch in die aktuelle Zeit und veränderte Nutzung zu versetzen.

 

Ein serendipisches Erlebnis
Das Boutique-Hotel Tuve in Hongkong/CN in schwedischer Grundstimmung.

Text: Joachim Ritter
Photos: Matteo Carcelli

Es gibt Hotels und es gibt Boutique-Hotels. Letztere beschreiben eher kleinere Einheiten, die aber durch ihre besondere Atmosphäre überzeugen. Nicht die Masse an Hotelzimmern und damit die Einheitlichkeit und Beliebigkeit des Zimmers macht den wirtschaftlichen Erfolg aus, sondern das Individuelle und Besondere: Kreatives Design, das Ungewöhnliche und der Gedanke, dass man eben dieses Hotel mindestens einmal besucht haben sollte.

 


Planungspraxis:

Sinnvolle Defragmentierung
Die Einbindung von Designforschungsstrategien in die Ausbildung und Berufspraxis eines Lichtdesigners.

Text: Dr. Amardeep M. Dugar und Dr. Karolina M. Zielinska-Dabkowska

Die Definition der Designforschung im Bereich der Architekturbeleuchtung dreht sich darum, was man unter Forschung versteht und was für eine Rolle sie in der Ausund Weiterbildung sowie in der Praxis spielt. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Designforschung eher als eine Entwicklung der Praxis versteht, als eine Ablenkung oder Abwechslung dazu. Dieser Beitrag erläutert die Rolle der Forschung bei der Entwicklung von innovativen Designansätzen sowie bei der Umsetzung und Anwendung bewährter Praktiken. Die Autoren beziehen sich auf Literaturquellen, um unterschiedliche Designansätze zu identifizieren und eine geeignete relevante Wissensgrundlage zu entwickeln. Dies erzielen sie durch eine Defragmentierung und eine neue Interpretation der bestehenden (akademischen) Rahmen.

 


Wettbewerb/Kommentar:

Kollektives Scheitern mit Ansage
London ist dabei, eine Menge Geld in die Themse zu werfen.

Text: Joachim Ritter
Photos: MRC and Leo Villareal and Lifschutz Davidson Sandilands

Auch auf die Gefahr hin, dass mir in der Zukunft die Einreise nach Großbritannien verwehrt wird, kann ich nicht umhin, offen und ehrlich auszusprechen, was Viele insgeheim denken. Der Brexit war ja schon ein Fiasko, aber ein neuerliches und noch größeres Fiasko scheint sich mit der Beleuchtung der Londoner Themsebrücken anzubahnen. Wer geglaubt hat, „so schlimm kann es schon nicht werden“, wird sich nun getäuscht sehen. Es ist ein kollektives Scheitern der Jury mit Ansage!

 


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