26. Feb 2016

Nr. 100 – Italien im Wandel

Moderne Zeiten
Der Begriff „blaue Stunde” erhält eine neue Bedeutung
Text: Joachim Ritter
Italien ist der Inbegriff für Design, Mode und Kultur. Führend in der Regel und sehr kreativ.
Doch scheinen sich manchmal moderne Trends und geschichtliche Wurzeln noch im Weg zustehen. Wo also finden wir das neue moderne Design Italiens, welches Bezüge zur Mode, zum Land und zur Kultur sichtbar macht?
Und welche Rolle spielt das Licht in dieser Frage?

Subjektive Erfahrungen schaffen
Zwei temporäre Ausstellungen in Neapel und Pompeji
Text: Alison Ritter
Was bedeutet uns Pompeji im 21sten Jahrhundert? Der Ausbruch eines Vulkans – kein Geringerer als der Vesuv – verschüttete die antike Stadt im Jahre 79. Das heisst: Vor praktisch 2000 Jahren. Und erstmals wurde mit modernem Licht gezeigt, was seiner Zeit geschehen ist. Der Versuch einer lebendigen Dokumentation in Stein.

Die „Monza Methode“
Licht und Dreidimensionalität in der
Galleria die Carracci im Palazzo Farnese in Rom/I

Text: Francesco Iannone
Die Beleuchtung von historischer Kunst, Fresken und Statuen gewinnt derzeit durch die LED-Technologie an Qualität. Was früher ein klarer Fall für eine flächige Beleuchtung war – auch in spektraler Hinsicht – wird nun als lichtgestalterische Herausforderung betrachtet. Gemälde können einfühlsam beleuchtet werden und sensibel betrachtet, wie unterschiedliche Farbpigmente auf Licht reagieren. In Rom ergibt sich ein interessanter Vergleich zwei verschiedener Projekte: Die Sixtinische Kapelle und die Fresken von Annibale Carracci in dem Palazzo Farnese.

Geschichten erzählen
Zwei Projekte in Rom. Geschichte und Geschichten,
die durch die digitale Beleuchtung eine neue Form des Erzählens erhalten

Text: Paula Negrut, Joachim Ritter
Seit mehr als ein Jahrhundert nutzen wir zunehmend das Potenzial der bewusst gestalteten Architekturbeleuchtung. Die Erfindung des Kunstlichtes machte es möglich. Die Architekturbeleuchtung konnte funktional konzipiert werden oder mit dem Ziel, Räume und Strukturen bei Nacht lesbarer zu machen. Doch seit der Erfindung des digitalen Lichtes haben wir nun auch die Möglichkeit, dieses professionell, verständlich und pointiert zu tun und sogar eine neue Form des Erzählens zu erzielen.

Spannendes Lehr- und Lernmaterial
Text: Richard Zarytkiewicz
Unsere Auffassung von Licht und Beleuchtung hat sich im Wandel der Zeit und in den verschiedenen Kulturen dieser Welt entwickelt. Die Kultur wird zum Gradmesser für Lichtqualität. Für einen Lichtdesigner ist die Vorstellung von Licht ein integraler Teil des Gestaltungsprozesses. Sie verkörpert eine Synthese der Beobachtungen sowie der kulturellen Erfahrungen des jeweiligen Designers, gekoppelt mit den eigenen Fachkenntnissen, der Berufspraxis und einer Portion künstlerisch-ästhetische Anmutung.

Lichtverständnis
Stift, Papier und eine Architekturskizze kann jeder…
Text: Sabrina Schluckebier
Ein einfaches, weißes Blatt Papier wirkt leer und trist. Es ist ein weißes Material ohne Inhalt, ein leerer Datenträger. Mal ist seine Beschaffenheit heller oder dunkler, mal ist es dicker oder fast transparent. Schrift, Farben oder Linien verleihen dem Blatt einen Sinn, eine Aussage, machen es zum Trägermaterial der Information. Ohne all das ist das Blatt trostlos, es kommt ihm kein Wert zu und es bleibt unbeachtet. Sollte man meinen…

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