18. Jul 2014

Unendlichkeit erleben

Designkollektiv: Numen/For Use – Sven Jonke, Christoph Katzler und Nikola Radeljković
Photos: Numen/For Use

Unendlichkeit lässt sich abstrakt in der Vorstellung entwickeln. Es gibt unendliche Teilbarkeit, der Weltraum gilt als unendlich und Unendlichkeit kann sich auf Objekte und Begriffe beziehen. Die österreichischen Designer Sven Jonke, Christoph Katzler und der kroatische Designer Nikola Radeljković präsentieren auf der Architektur Biennale 2014 in Venedig die N-Light Membran – einen Würfel, der scheinbar ein unendliches Universum enthält.

Ein nachtdunkler Raum: Leere, Stille und Dunkelheit werden konfrontiert mit hellen, hypnotisierenden, grenzenlosen Lichtgittern innerhalb eines Würfels…..

Drei der sechs Würfelflächen bestehen aus halbtransparentem Spionglas. Die anderen drei Flächen bestehen aus flexiblen Reflexionsfolien. Hinter dem Würfel befindet sich ein großer Lufttank, der den Würfel sowohl Luft einhaucht als auch abzieht. Die Reflexionsfolien werden abwechselnd zu konvexen und konkaven Flächen. Werden die an den inneren Kanten des Würfels befestigten Externen-Elektroden-Leuchtstofflampen eingeschaltet, entsteht ein hell-weißes Lichtgitter, das von den Folien grün reflektiert wird. Der Fluchtpunkt des Lichtgitters variiert und die kartesischen Lichtstrahlen verlieren durch die Luftzufuhr und Luftabfuhr optisch ihre dritte Achse. Die Besucher sind ergriffen und hypnotisiert von den Tiefenillusionen der Oberflächen – die Faszination der Unendlichkeit wird sichtbar.

Architektur Biennale 2014 findet noch bis zum 23. November, in Venedig Italien statt.

www.numen.eu

MEMBRANE by Numen / For Use from Balestra Berlin on Vimeo.

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