18. Jun 2014

Reale und virtuelle Architektur

Architekt: Rem Kolhaas
Photos: Gilbert McCarragher

Die Fassaden der venezianischen Renaissance-Paläste sind kunstvoll und sagenumwoben. Auf der Lagunenstadt selbst liegt ein majestätischer Zauber, der Romantik und Glorie vereint. Der Architekt Rem Kolhaas/OMA realisierte in Zusammenarbeit mit Swarovski eine venezianische, märchenhafte Fassade, die die Besucher der Architektur Biennale 2014/VE in die Welt der Monditalia führt.

Der magisch leuchtende und schwerelos wirkende Torbogen der Fassade eröffnet den Besuchern eine Reise durch Stile und Epochen italienischer Baukunst. Die sechs Meter hohe und zwanzig Meter breite Fassade aus Holz besteht dabei aus tausenden von Swarovski Kristallen und gläsernen Lampen. Das Tor schimmert dadurch märchenhaft und erinnert an ein großes Bühnenbild. Zudem soll es das Historische und Moderne miteinander verbinden, das zentrale Thema der Biennale. Insbesondere geht es in den Diskussionen darum, dass die italienische Architekturgesellschaft sich schwer tut, das Historische mit modernen Einflüssen zu verbinden. Das Alte steht dabei für die venezianischen Renaissance-Fassaden, die der Bogen versinnbildlicht. Das Neue in Form der Lampen und Kristalle steht für die moderne Beleuchtung. Der Eingang wird somit zum Symbol der Bestandteile der italienischen Kultur. Ob diese Arbeit ein erstrebenswerter Ansatz ist, bleibt allerdings Gegenstand der Diskussionen…

Architektur Biennale 2014 findet vom 7. Juni bis 23. November, in Venedig Italien statt.

www.oma.com
www.labiennale.org

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