Projektbeteiligte:


Auftraggeber: HAW – Hochschule für
Angewandte Wissenschaften, Hamburg/D;
Prof. Dr. Birgit Wendholt, Prof. Dr. Gunter
Klemke, Prof. Dr. Kai von Luck
Lichtdesign: Ljusarkitektur AB,
Deike Ladwig und Paul Ehlert
Industriepartner: XAL, Lutron and Pharos Controls

 

Verwendete Produkte:


XAL: lineare LED-Leuchten, Stromschienen-
Strahler QT und LED, Tisch-,
Steh-, Pendelleuchten
Lichtsteuerung: Pharos Lighting Controls
Elektroplanung und Teilsponsoring:
EAN Elektro Alster Nord
Touchscreen Tresen:
raumbildung, Paul Ehlert;
Seamless Interaction;
UNIQUE Messebau, Ivo Radke

05. Okt 2012

Living Place in Hamburg/D
Ein Ort für intelligentes Wohnen

Text: Sandra Lindner
Photos: Enno Ladwig

Wie wird unser Lebensraum in der Zukunft aussehen und welche Rolle wird das Licht und die Technik hierbei spielen? Das Projekt der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg (HAW) soll hierzu in den kommenden Monaten Aufschluss geben.

„Living Place“ – Platz zum Leben, nennen die Forscher der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) ihren Prototyp für das Wohnen 2.0 und wollen damit untersuchen, wie Technik unser Leben erleichtert. Unterstützt wird das Projekt vom Hamburger Handelsministerium sowie vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung. Bereits seit Januar 2009 arbeitet ein Forscherteam an der Entwicklung eines intelligenten Apartments, das als Labor für angewandte Forschung auf dem Gebiet der „Ambient Intelligence“ (Umgebungsintelligenz) dient und darüber hinaus die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen universitären Forschungsgruppen und Firmen ermöglicht. Einen wesentlichen Schwerpunkt nimmt dabei die Beleuchtung ein, um gewünschte Stimmungen im Raum zu schaffen, die je nach Projekt das Verhalten der Probanden beeinflussen oder auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können.
Die HAW lud vier Lichtdesignfirmen ein, ein Konzept einzureichen. Die Lichtdesigner von Ljusarkitektur machten den Vorschlag, mit Sponsoren zu arbeiten, um ein hoch innovatives Projekt zu entwickeln, das aufgrund des schmalen Budgets sonst nicht möglich gewesen wäre. Dies zusammen mit ihrem innovativen Design überzeugte die Universität. So bekamen die Lichtdesigner von Ljusarkitektur die Chance, ihr Konzept zu entwickeln und unter Beweis zu stellen. Ziel war es, eine hochmoderne Wohnung mit nahtlos integrierter Technik zu entwickeln, um diese intelligente Technik im alltäglichen Gebrauch auf die Probe zu stellen. Bei dem Labor handelt es sich um ein 140 Quadratmeter großes, neu renoviertes Loft mit Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Badezimmer, das sich auf dem Campus der HAW im Zentrum Hamburgs befindet. Das Apartment ist völlig funktional und eignet sich deshalb für Experimente unter realen Bedingungen, die von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen dauern können. Alle Sensoren und Effekte sind frei konfigurierbar, wodurch die Räumlichkeiten auf viele unterschiedliche Arten beeinflusst werden können. Zudem ist es möglich, alle Experimente durch ein integriertes System bestehend aus mehreren Kameras, Mikrophonen und anderen modernen Überwachungsgeräten zu kontrollieren oder zu steuern. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 84.

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