10. Sep 2014

Unendlichkeitsspiegel mal anders

Architekten: AIM Architekten – Wendy Saunders, Vincent de Graaf,
German Roig, Carter Chen, Jiao Yan

Photos: Jerry Yin, Dirk Weiblen

Arbeitsstätten reichen von interessanten Orten in der Natur, wie dem Mount Everest, bis hin zu Produktionshallen. Bürogebäude gehören da eher zu der Art von Arbeitsplätzen, die oft unspektakulär erscheinen. Lange Flure, einfache Bürozimmer und unauffällige Eingangshallen sind dabei keine Ausnahme.

Das neue Bürogebäude von der Immobiliengesellschaft Soho China in Shanghai wurde von den Architekten von AIM entworfen. In dem Bürogebäude wird der auffällige Eingang mit dem Namen „Lift Corridor“ zum spiegelnden Unendlichkeits- und Lichteffekt-Erlebnis. Die Lichtreflektionen des Flurs erinnern an die Vielfachreflektionen, die in Fahrstuhlspiegeln (unendliche Spiegelungen) entstehen.

Der Eingang „Lift Corridor“, der aufgrund der vorhandenen Fahrstühle so heißt, besteht aus großen, weißen, spiegelnden Acrylglasplatten. Zwischen die Platten wurden über alle Raumflächen durchgehende LED-Lichtlinien in regelmäßigen Abständen integriert. Jede Lichtlinie wird unendlich auf den weißen, spiegelnden Platten reflektiert. Der Flur wirkt futuristisch und groß.

Nüchternes Weiß, elegant und reizvoll: Eine interessante Lichtanordnung und spiegelnde Platten, die unendliche Reflektionen hervorrufen.
Wo endet der Flur und wo beginnt der Fahrstuhl?

www.aim-architecture.com

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