Planungsbeteiligte:


Bauherr: Charité, Berlin/D
Architekten: Graft Architekten
Designagentur: Art+Com
Lichtberatung und -architektonische Lösungen: Edwin Smida – Licht Kunst Licht

 

Unterstützt von:


Philips, Fresenius, Ophard, Dimedtec, Guldmann, Barrisol

06. Jun 2014

Der Beginn der Studie zu dem Effekt von Licht auf den Heilungsprozess

Text: Joachim Ritter
Photos: Tobias Hein

„Architektur, die gesund macht“ heißt es in der Information der Gesellschaft von Architekten, Graft in Berlin. Das klingt wie ein Rezept für die Zukunft, basierend auf eine gute Gestaltung und der Wahrnehmung. Nach dreijähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurden am Charité Campus-Virchow-Klinikum zwei neuartige Pilot-Intensivzimmer fertig gestellt, die von vier Patienten genutzt werden. Die Beleuchtung ist als zentraler Gedanke der Gestaltung eingeflossen. Denn wir alle wissen aus den einschlägigen Felduntersuchungen, dass die Rekonvaleszenzzeit durch Sonnenlicht erheblich verkürzt werden kann.

Die Charité in Berlin/D zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie stammen aus der Charité, unter ihnen Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich. Weltweit wird das Universitätsklinikum als ausgezeichnete Ausbildungsstätte geschätzt. Die Bedeutung des Lichtes – und der Einfluss auf den Menschen und sein Schafverhalten – gilt bei der Charité schon seit einigen Jahren als ein gängiges Thema. Doch das aktuelle Projekt beinhaltet nicht nur die üblichen Überzeugungen zum Thema Licht, sondern auch die Frage, ob gute Gestaltung und insbesondere das Licht nicht als unterstützendes Element der Rekonvaleszenz genutzt werden kann. Die in enger Abstimmung mit dem Architekturbüro Graft entstandenen Zimmer legen höchste Maßstäbe an eine beruhigende und qualitativ hochwertige Raumatmosphäre, die sensibel auf die Wahrnehmung des Patienten abgestimmt ist. Ziel ist eine signifikante Reduktion Stress auslösender Faktoren auf Intensivstationen, die Verminderung des Gefühls von Desorientierung, Angst und des Ausgeliefert-Seins für die Patienten und die Verbesserung der Akustik und der Versorgung mit Tageslicht, mit dem Ziel einen messbar verbesserten Heilungsprozess zu ermöglichen und das Auftreten von Delirien und kognitiven Langzeitschäden maßgeblich zu reduzieren. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 93
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