Text: Har Hollands

22. Mai 2015

Was bedeutet der Wandel der Technologie für den Ansatz der Lichtplanung?

Eine adaptive Beleuchtung oder dynamische Lichteffekte sind das Ergebnis eines Planungsprozesses. Dieser Prozess fängt mit der Frage an, was das Ziel der Beleuchtung im Raum ist. Sobald die Erfordernisse eindeutig definiert worden sind, kann ein Lichtkonzept entwickelt und präsentiert werden, welches den Anforderungen der Nutzer gerecht wird. Um die gewünschte Beleuchtung zu realisieren, muss das Konzept in einer Lichtplanung ausgearbeitet werden, welche zeigt, wie das Licht anzuwenden ist. Bei variierenden Nutzungen oder Umgebungsbedingungen sind nach moderner Auffassung angepasste Lichtszenarien erforderlich: Die Beleuchtung wird gesteuert und an die sich ändernden Lichtbedingungen oder den gewünschten Lichteffekt angepasst.

Und wer soll entscheiden, wie das Licht gesteuert wird? In jeder der fünf oben beschriebenen Phasen des Planungsprozesses müsste es die Aufgabe des Lichtdesigners sein, entsprechende Entscheidungen zu treffen – um eine angemessene Beleuchtung zu erzielen.

Warum wir Licht brauchen?
Das Licht erfüllt unterschiedliche, sich bedingende Bedürfnisse: Rein funktionale, ästhetische und emotionale Anforderungen. In erster Linie erlaubt uns das Licht Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und Sehaufgaben auszuführen. Licht generiert ein Gefühl der Sicherheit und unterstützt die Orientierung im Raum. Es ist ein zentrales Element der Kommunikation und Information. Zweitens betont Licht die Beschaffenheit von Räumen, Gegenständen und Architektur, um sie zu kennzeichnen, und drittens wird Licht genutzt, um ein definiertes Ambiente und besondere Atmosphäre zu erzeugen. Demzufolge gilt Licht als Erzeuger von Sicherheit, Form und Gestalt und/oder Stimmung. Kurz gesagt: Licht ist zum Sehen, zum Gesehen werden und/oder zum Erleben.

Was für eine Beleuchtung ist erforderlich?
Dies ist die wichtigste Phase im gesamten Planungsprozess, da es eine starke Auswirkung auf das Ergebnis hat. In dieser Phase des lichtgestalterischen Prozesses wird der Bedarf an Licht definiert und im Sinne von visuellen, ästhetischen und erlebbaren Aspekten visualisiert. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.97

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