Text: Paolo Portaluri

24. Mrz 2014

Lichtdesign und Grafikdesign
Wenn die Grenzen zwischen zwei Disziplinen verschwimmen

Lichtdesigner mit gestalterischen Fähigkeiten im Bereich der Grafik oder des Zeichnens waren schon immer gegenüber Kollegen ohne diese Fähigkeiten klar im Vorteil. Warum: Weil es nicht leicht ist, Licht darzustellen oder ein Lichtkonzept zu kommunizieren.

In der heutigen Zeit verschwimmt die Grenze zwischen Licht- und Grafikdesign immer weiter. Es geht nicht mehr darum, wie man Licht kommuniziert, sondern wie man Licht zur Kommunikation einsetzt.
Medienfassaden und Video- Mapping sind dabei äußerst beliebt geworden. Wir haben Licht als Kommunikationsmittel „entdeckt“. Haben wir das wirklich? Ist das Licht nicht immer schon ein Kommunikations- und Darstellungsmittel gewesen? Wir setzen Licht ein, um räumliche Formen wahrnehmbar zu machen, um Menschen zu führen und zu locken, um auf Objekte oder Wege hinzuweisen, um die menschliche Vorstellungskraft zu stimulieren, um bestimmte Gefühle oder Reaktionen hervorzurufen …
Meines Erachtens handelt es sich bei der Architekturbeleuchtung um das „Malen“ des Raums mit Licht. Um das auf einen Punkt zu bringen, kann man der Architekturbeleuchtung als eine Kunstform beschreiben, die mit der Wahrnehmung zusammenhängt. Aber wenn wir mit Licht gestalten, lasst uns das mit Respekt gegenüber den Oberflächen und Räumen, die wir beleuchten, praktizieren – ohne dass wir ihre ursprüngliche Bedeutung ändern oder modifizieren. […]

Bild 1,2,3: Marialucia, Schatten zeichnen mittels Kunstlicht
—-
Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 92

My opinion:

Leave a comment / Kommentieren

Leave the first comment / Erster Kommentar

avatar
wpDiscuz

©2017 published by VIA-Verlag | Marienfelder Strasse 18 | 33330 Guetersloh | Germany

Page generated in 0,256 seconds. Stats plugin by www.blog.ca