Projektbeteiligte:


Projektname: Escape Cinemas, Chennai/IND
Inhaber: Sathyam Cinemas/IND
Innenarchitekt: Giovanni Castor und Vikrma Phadke
Lichtplanung: Integrated Lighting Design –
Anusha Muthusubramanian/IND

Verwendete Produkte:


Leuchtstofflampen Voutenbeleuchtung
und Hinterleuchtung Onyx-Panele, Philips
LED-Voutenbeleuchtung, Osram
Deckeneinbauleuchten, Reiz Lighting

05. Mai 2012

Mehr als Neon und Kino-Leuchtreklame
Lichtdesign mit Kultcharakter für ein Multiplex-Kino in Indien

Text: Anusha Muthusubramanian
Photos: Sunder Ram

Das waren noch Zeiten – als die Vordächer, Fassaden und Innenräume der Kinos mit glitzernden, dynamischen Lichtern geschmückt waren, um Kunden anzulocken. Neon-Lichter in extravaganten Farben, hell funkelnde, mit zahlreichen Ornamenten dekorierte Pendelleuchten, Wandverkleidungen und Oberflächen aus glanzvollen Materialien – alle trugen zum romantischen Art-Déco-Ambiente bei.

Damals ging es in den Filmen meist um Glanz und Glamour und das spiegelte sich auch gut und gerne im Ambiente der Kinos wider. Es ging um den „Wow Effekt“. Bei der Einführung der Multiplex-Kinos wiederum ging es darum, ein großes Paket möglichst wirtschaftlich zu bündeln. Multiplex-Kinos wurden zu berüchtigten, schwarzen Boxen mit festgelegten Designs und einfachen, klassische Oberflächen. Die einzelnen Filmtheater wurden einheitlich entworfen: Meistens bestanden sie aus einer Reihe von dunklen Räumen mit jeweils ein paar dekorativen Wandleuchten. Einer der führenden Unternehmer in Indien beschloss, das Design-Ambiente in Multiplex-Kinos zu revolutionieren und die romantische Epoche der Kinos zurückzuholen, dabei aber den zeitgenössischen Geschmack beizubehalten. Der herkömmliche Ansatz der „Blackbox“ wurde verändert. Das Multiplex-Kino sollte ein gastfreundliches Ambiente bieten und gleichzeitig Luxus mit Eleganz und Rafinesse kombinieren. Die Idee war es, den Besuchern visuell etwas Besonderes zu bieten, um das Kinoerlebnis zu steigern. Dies wurde durch die sorgfältige Auswahl der Materialien und deren speziellen Ausführungen sowie durch die akribisch detaillierte, räumliche Definition erreicht. Licht war ein wichtiges Instrument, um das vorgesehene Erscheinungsbild zu verwirklichen und die Markenidentität der Kinokette zu definieren. Die Beleuchtung sollte die räumlichen Strukturen akzentuieren, beschreiben und enthärten, statt sie nur zu erhellen. Sie sollte visuelle und emotionale Signale bieten, um Besucher auf Besonderheiten aufmerksam zu machen und sie durch den Raum zu führen. […]

—-

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 83.

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