Text: ‘ideas en luz’, Victor Palacio
Photos: ‘ideas en luz’, Victor Palacio, Lichtvision

05. Mai 2012

Leidenschaft für Licht
Lichtdesign – ein Beruf für leidenschaftliche Menschen

Immer wenn sich ein oder mehrere Lichtdesigner treffen, teilen sie eine sehr tiefe Emotion: LEIDENSCHAFT. Leidenschaft ist das Band, das Architekten, Ingenieure, Designer, Künstler, Techniker, Theaterfachleute, Stadtplaner, Konzeptkünstler und viele andere, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, verbindet: BELEUCHTUNG. Beleuchtung wird derzeit als eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft beschrieben: Ein guter Lichtdesigner entwickelt eine kreative Lösung, die auf einer technisch gründlichen Methode basiert. Zudem schafft die Beleuchtung einen positiven Nutzen für uns Menschen und eine gute und qualitative Beleuchtung kann den Energieverbrauch und dessen Belastung für die Umwelt reduzieren. Dennoch muss noch immer eine Definition für Lichtdesign formuliert werden, mit der alle Kollegen übereinstimmen und die von allen, die mit Lichtdesignern zusammenarbeiten, verstanden wird.

 Die bisherige Definition bezieht sich im Allgemeinen auf den Gestaltungsprozess des Designers, ebenso wie auf seine Leistungen und Fähigkeiten und das Ergebnis seiner Arbeit. Professionelle Verbände arbeiten bereits an einer Definition des Berufsfeldes. PLDA hat erst kürzlich die „Deklaration der offiziellen Etablierung der Profession Lichtdesigner in der Architektur“ überarbeitet, die sie während der ersten PLDC in London 2007 vorgestellt hatte. IALD für ihren Teil hat eine professionelle Machbarkeitsstudie bezüglich der Entwicklung eines Zertifizierungsprogramms für Lichtdesigner durchgeführt. Die IALD-Studie beschäftigt sich intensiv mit der Analyse der Lichtqualität sowie mit der Bestimmung der grundlegenden Werte des Berufs. Andere Gruppen und lokale Verbände sind besorgt um die Definition der Qualitätsmerkmale und Arbeitsbereiche von Lichtdesignern. Tatsache ist, dass die brandneue, zehnte Ausgabe des IES-Handbuchs überarbeitet wurde. Das Thema Lichtdesign macht darin eines von drei Kapiteln aus, was den Nutzern wiederum einen frischen und aktuellen Denkansatz bietet. Das heißt, es gibt bisher noch keine “offizielle” Anerkennung des Berufs Lichtdesigner. Es scheint, als würde die Definition des Berufs und dessen Anerkennung noch eine gewisse Zeit dauern. Es muss erst Einstimmigkeit darüber herrschen, welche konkreten Leistungen/Aufgaben nur von einem Lichtdesigner erfüllt werden können und wer berechtigt ist, sich so zu nennen. Allerdings existiert auch ein Widerspruch: Wir wissen alle, wer Lichtdesigner ist! […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 83.

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