19. Mai 2014

Die Geheimnisse des Universums und die Suche
nach „Schönheit“ im Mikrokosmos der Zeit

Lichtkunstinstallation: DGT (Dorell.Ghotmeh.Tane / Architects), Tsuyoshi Tane
Licht und Ton: Luftzug, Yutaka Endo
Photos: DGT, Paris

Die Philosophie des Uhren- und Uhrwerkherstellers „Citizen Watch“ ist die Verschmelzung von Technologie und Schönheit. Dabei sucht das Unternehmen diese „Schönheit“ im Mikrokosmos der Zeit. Auch auf der Mailänder Designwoche 2014 wurde durch das Projekt „Licht ist Zeit“ des französischen Architekten Tsuyoshi Tane (DGT) in Zusammenarbeit mit Licht und Ton Experten Yutaka Endo, der Leitgedanke des Unternehmens in den Mittelpunkt gestellt. Die Ausstellungsräume der Triennale di Milano verwandelten sich aufgrund dessen in eine moderne Interpretation des Universums und des Mikrokosmos der Zeit.

Steht der Besucher inmitten der Installation, so befindet sich dieser in einem Pavillon aus 80.000 goldenen, von der Decke hängenden Werkplatten von Uhren. Diese werden durch eine Inszenierung von Licht und Ton bespielt. Das Licht wird von den goldenen Uhrwerkplatinen unterschiedlich reflektiert und diese beginnen somit zu funkeln. Der Besucher fühlt sich in den dunklen Räumen, als befinde er sich in der Weite des Universums, innerhalb der Strahlen der Sonne. Der Kerngedanke dahinter ist, dass das Sonnenlicht die Durchlaufzeit beeinflusst. Im Inneren des funkelnden Pavillons wurden zudem mechanische Komponenten, die in Citizen-Uhren verwendet wurden, ausgestellt. Diese stehen für die Zeit selbst. Das Licht, in Form des Pavillons, umhüllt somit die Zeit.
Die Devise von Citizen Watch, dass es ohne das Licht kein Gefühl für die Zeit gibt, wurde auf eine spannende Art und Weise durch das Projekt realisiert.

 www.dgtarchitects.com

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