Text: Brianna McMenemy
Photos:Brianna McMenemy

05. Mrz 2010

Licht für autistische Kinder
Licht als Kommunikationswerkzeug für Menschen mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen

In dem sich schnell entwickelnden Bereich des modernen Lichtdesigns müssen Designparameter und Grenzen entsprechend der positiven Unterstützung durch Design gefunden und gesetzt werden. Bis heute gibt es wenige bis gar keine Studien über die Beleuchtung in Klassenzimmern von autistischen Kindern. Brianna McMenemys Untersuchungen und Tests haben einige interessante Resultate hervorgebracht.

Die Ergebnisse meiner Untersuchungen dienten dazu, Theorien zuentwickeln, wie die Beleuchtung die Kommunikation von Menschen mit Entwicklungsstörungen beeinflussen kann. Im zweiten Teil meiner Abschlussarbeit habe ich meine Theorien in Felduntersuchungen überprüft. In dem sich schnell entwickelnden Feld der heutigen Lichtgestaltung müssen für die Gestalter Parameter und Grenzen aufgezeigt werden, was Design zur Verbesserung der Kommunikation beitragen kann. Bei Autismus sind mehrere Sinneskanäle gestört. Seine Behandlung muss daher bei allen gestörten Wahrnehmungsfunktionen ansetzen und die Ursachen eliminieren. Gerade bei der Beleuchtung gibt es nennenswerte Unkenntnis über das,was man darüber lernt und ihre Wirkungen auf Autismus sowie dessen Behandlung. Ich behaupte, wenn man das Licht im Umfeld aufwachsender autistischer Kinder geeignet gestalten kann, so dass die Kommunikation verbessert, das Lernen gefördert, der Komfort insgesamt und das Wohlbefinden in schulischer Umgebung erhöht wird. Ich habe mich zuerst über die neurologischen Störungen, die Licht in den Augen autistischer Menschen verursacht, informiert und dies sowohl aus der Sicht der Psychologen als auch der Verhaltensforscher. Dies beinhaltete Feldstudien in Klassenräumen mit Lichtquellen, ihrer Farbwiedergabe, Spektralverteilung, Tageslicht und Leuchtenanordnung, um einen Satz von Parametern zu entwickeln, der erstmals Leitlinien für intelligentes Design vorgab. Ich habe eine Methode und Vorgehensweise für kommunikationsfördernde Lichtgestaltung in Schulen entwickelt, von der ich behaupten würde, dass es dies bisher nicht gab und von mir erstmalig ausgearbeitet wurde. Zuerst nahm ich an, dass wärmere (niedrigere) Farbtemperaturen den gewünschten Effekt auf die Wahrnehmung haben würden. Nachdem ich erfahren hatte, welchen Einfluss die Betriebsfrequenzen der Leuchtstofflampenvorschaltgeräte auf die Gehirnströme haben können, habe ich in meine Untersuchungen mehrerer Lampen/Vorschaltgerätekombinationen aufgenommen. Die Veröffentlichung “Electroretinogram in Children: Normal values. Application in autistic syndrome” gab mir die Gewissheit, dass meine Hypothese richtig war. […]

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 70.

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