Text: Carina Buchholz, Lighting Application Management, Zumtobel Lighting

25. Mrz 2013

LED-Beleuchtung in der Kunst
Über die Wiedergabetreue des Lichts

LED-Beleuchtung: Fluch oder Segen für die Kunst? Seit langem wird über diese Thematik beinahe schon erbittert diskutiert. Doch es waren letztendlich die positiven Erfahrungen durch den Einsatz der Technologie in Museen und unter anderem die bahnbrechenden wissenschaftliche Studien, welche die Zweifel an diesem Meilenstein der Lichterzeugung ausgeräumt haben. Das Licht aus Halbleitern hat sich im Jahr 2012 endgültig in der Museumswelt durchgesetzt. Es besticht vor allem durch neue Aussichten, wie die Veränderung der Lichtfarben innerhalb einer Lichtquelle bei sehr guten Farbwiedergabeeigenschaften.

Die anhaltende dynamische Weiterentwicklung der optischen Halbleiter-Technologie bietet ungeahnte Möglichkeiten für das Zusammenspiel von Mensch und Kunstobjekt. Sie stellt Museums- und Lichtspezialisten aber auch vor neue Herausforderungen und Möglichkeiten, nicht nur in technischer Hinsicht. Vor allem zwei Fragen haben in letzter Zeit die Diskussion um die LED-Technologie bestimmt: Welche Chancen bieten LED-Strahler, um die Exponate optimiert zu präsentieren und somit einen positiven Beitrag für die Wahrnehmung der Museumsbesucher zu leisten? Und sind Leucht­dioden tatsächlich eine Revolution hinsichtlich Schadensprävention von Exponaten oder berauben sie nachfolgende Generationen möglicherweise um ihr Kulturerbe? Genau auf diese Fragen hat Zumtobel dank seiner umfassenden Forschung und Studien eine Antwort gefunden, die wissenschaftlich fundiert ist.

Picasso bringt´s ans Licht – Hohe Qualität von LEDs im Museum

Zumtobel hat an der Technischen Universität Darmstadt, Fachgebiet Licht­technik, eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die sich genau mit dieser Fragestellung auseinander gesetzt hat. Besonders wichtig waren dabei die Bewertungsparameter, die insbesondere für Kunstobjekte relevant sind. Sie umfassen sowohl die elekt­rischen als auch die lichttechnischen Eigenschaften der Leuchten, darunter die Lichtfarbe, die spektrale Strahldichteverteilung, die Farbwiedergabe, die Beleuchtungsstärke, das Schädigungspotential, die elektrische Anschlussleistung und vor allem die Homogenität, mit der das Gemälde ausgeleuchtet wird, da sie ein Maß für die Qualität der Inszenierung ist. Im Labor wurden zwei Strahler (LED und Halogen), ein LED-Bogen, der für Indirektbeleuchtung eingesetzt wird, sowie ein LED-Modul untersucht. Nach der Messung wurde das Schädigungspotential der Leuchten nach CIE 157:2004 beurteilt. Die ermittelten Werte sollten dann im Rahmen eines Feldversuchs  ihre Validität beim Einsatz in der Praxis bestätigen.[…]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 87.

 

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