27. Mrz 2015

Ein interaktiver Raum mit Gefühlen

Installation und Photos: Scenocosme –
Grégory Lasserre und Anaïs met den Ancxt
In Zusammenarbeit mit Lola und Yukao Meet – Lola Ajima und Yukao Nagemi

Räume erhalten durch Licht Atmosphäre und geben den Menschen im Raum ein bestimmtes Gefühl. Doch was bedeutet es, wenn der Raum Gefühle hat? Der Spruch: Manche Räume haben Augen und Ohren bekommt mit der Installation „La maison sensible“ eine neue Bedeutung. Durch Licht und Klänge spiegelt die interaktive Raum-Installation das Verhalten der Besucher wieder und reagiert auf diese – er kommuniziert mittels Lichtmotiven und einzigartigen Klängen.

Durch verschiedene Einzelsensoren auf dem Boden, den Wänden und dem Tisch kann der Raum mit fragilen videoprojizierten Teilchen und Sounds auf Besucher reagieren. Ist der Raum leer, sind die Lichtteilchen ruhig und geordnet. Nur eine ganz leichte Bewegung, wie ein Atmen, ist wahrnehmbar. Streicht der Besucher sanft über die Oberflächen so reagiert der Raum mit wohligen Klängen und fließenden Lichtbewegungen. Ist die Person im Raum lauter und geht unsanft mit den Oberflächen um, geraten die Teilchen in Panik und stoßen sich gegenseitig wie Wolken ab. Ist es im Raum zu laut oder die Aktionen zu abrupt, ziehen sich die Klänge und das Licht zurück und verschwinden – der Raum gerät an seine „Gefühls“-Grenzen.

Eine visuelle und auditive Umgebung, auf der Personen Spuren hinterlassen – wie auf der Seele ihrer Mitmenschen.

Zu erleben war die Installation zuletzt vom 16. bis 27. Februar 2015 in Le château éphémère in Carrières-sous-Poissy, Frankreich.

www.scenocosme.com
www.lolaandyukaomeet.com

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