Projektbeteiligte:


Architekten: Park + Associates, Singapur/SGP

 

Verwendete Produkte:


Wand- und Tischleuchten im Café: Barbara Cosgrove
Dekorative Pendelleuchten in der Lounge:
Lee Broom und Targetti Poulsen
Keramikfliesen: Azulej-Kollektion, Mutina

14. Nov 2014

Konventionen ade

Text: Joachim Ritter
Photos: Edward Hendricks

Die Designrichtung für dieses Projekt beruht im Wesentlichen auf einer Reaktion auf die Rigidität eines typischen Büroraums. Das Ziel der Architekten war es, eine Büroumwelt zu schaffen, die Gewohnheitsregeln in Frage stellt, informelle Räume zelebriert und – hinter völlig gewöhnlichen Bürotätigkeiten verborgen – ein Anti-Office enthüllt.

Im Detail beschreibt das Design des Anti-Office die Vielfalt der Büroanforderungen des heutigen Lebens. Es ist abgekoppelt von den Normen und Konventionen, die Planer aktuell zur Gleichförmigkeit auffordert oder gar zwingt. Erst langsam beginnen wir, diese zu hinterfragen und das Naturwesen Mensch und die Erwartung des Büroalltags zu nivellieren. Klar: Der Büromensch braucht einen Bereich und eine Atmosphäre, um sich auf seine Aufgaben zu fokussieren und für sich zu arbeiten. Er muss aber auch die Möglichkeit haben, abschalten zu können. Es ist das Spiel des Gleichgewichtes und der Gegensätze: Yin und Yang, hell und dunkel, Schwarz und Weiß. Interessanterweise haben die Planer intuitiv Konzentration und Entspannung mit hell und dunkel definiert… Das Büro befindet sich auf einem ehemaligen Schulgelände, das in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand. Die Schule wurde 2001 geschlossen und im Jahr 2013 wurde der Gebäudekomplex für Privatunternehmen erschlossen. Die Büroräume sind im Obergeschoss der alten Bibliothek untergebracht. Der Hauptbereich besteht aus einem ausgedehnten stützenfreien Großraumbüro, das von Tonnengewölben gekrönt wird. Raumhohe Fenster liefern viel Tageslicht und unterstützen eine natürliche Belüftung. Die Architekten wollten keinesfalls ein funktionszentriertes Büro der konventionellen Art entwerfen, sondern fokussierten sich eher auf die spezifischen Eigenschaften des bestehenden Raums. Diese gilt es herauszuarbeiten und zu aktivieren.[…]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.95

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