16. Okt 2015

Thorn Lighting und ein Blick in die Zukunft der Beleuchtung

Das neue „Hub of Light“ in der dänisch-schwedischen Öresundregion bietet die Gelegenheit, die Zukunft der Beleuchtung zu erleben.

Die Vision der Öresundregion lautet: „Durch effektive Ausnutzung von Integration und überregionaler Dynamik wird sich die Öresundregion als Europas attraktivste und klimaintelligenteste Region auszeichnen“. Der Beleuchtung kommt dabei eine wesentliche Rolle zu, und Thorn ist durch zahlreiche Partnerschaften mit Kommunen, Forschungszentren und Universitäten in der Region zu einem wichtigen Mitwirkenden an der Verwirklichung dieser Vision geworden. Thorn zeigt zukunftsorientierte Smart City-Ideen im „Hub of Light“, wobei der Fokus darauf liegt, Bewohnern angenehmes Licht bereitzustellen und dabei gleichzeitig Energieeinsparungen zu erreichen – durch Nutzung modernster Technologien für eine intelligente Smart City. Zu den laufenden Projekten gehören das Danish Outdoor Living Lab (DOLL) in Albertslund, die Modernisierung der Kopenhagener Straßenbeleuchtung und die „City of Light“ in Landskrona. Diese werden im folgenden näher beschrieben, bevor ein Ausblick auf die Zukunft gegeben wird.

Danish Outdoor Living Lab (DOLL)
Das innovative DOLL besteht aus zirka neun Kilometer Straßen und Wegen im Industriegebiet Hersted in Albertslund. Ziel ist es darzustellen, dass die Beleuchtung auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann, Energie sparen und allerlei weitere Funktionen integrieren kann. Diese intelligenten Beleuchtungskonzepte werden in der Live-Umgebung von DOLL vorgeführt. DOLL liefert ideale Möglichkeiten zum Testen und Erproben neuer Technologien, über die sich manche Kunden vielleicht noch unsicher sind. Besucher können die Beleuchtung für unterschiedliche Szenarien ändern, und so mit Beleuchtungseffekten experimentieren und die verschiedenen Optionen zum Dimmen und Steuern ausprobieren. DOLL ist eines der vielen Projekte von Thorn im Hub of Light. Gezeigte Beleuchtungslösungen sind Avenue D2 LED und Plurio O LED für überzeugende Straßen-, Wege- und Parkbeleuchtung. Guter visueller Komfort und präzise Kontrolle der Lichtverteilung wird durch Oxane L LED demonstriert; Christian IV LED und EyeKon LED verdeutlichen, wie Beleuchtung für ein verstärktes Sicherheitsgefühl in Innenstädten und Wohnvierteln sorgen kann. Thorn nimmt den Ansatz des „Lebenden Labors“ ernst und testet neue Technologien zur Aufnahme in das Portfolio. Hierfür sind regelmäßige Überarbeitungen und Anpassungen der Installationen notwendig. Gegen Mitte August wird die zweite Generation von Lösungen bereitstehen, u. a. mit Leuchten wie Thor, R2L2, Urba, Flexity und Adelie Bollard. Thor ist die neue Straßenleuchte für die Stadt Kopenhagen.

Kopenhagens umfassende Modernisierung der Straßenbeleuchtung
Im April 2015 begann die Stadt Kopenhagen, 10.000 ineffiziente Straßenleuchten mit Natriumdampflampen gegen speziell entwickelte Thorn-Leuchten auszutauschen. Thorn erhielt den Auftrag, in Kooperation mit dem Unternehmen Citelum neue Leuchten für Kopenhagen zu entwickeln und zu produzieren. Um den Leuchten ein skandinavisches Aussehen zu geben, arbeitete Thorn mit dem bekannten dänischen Designer Morten Lyhne zusammen, der mit Thor eine speziell auf die Ausschreibungsbedingungen abgestimmte Leuchte entwarf. Verglichen mit den alten Leuchten mit Natriumdampflampen von 1950 reduziert Thor den Energieverbrauch um 70 Prozent. Durch niedrigere Energie- und Wartungskosten werden erhebliche Einsparungen für die Stadt erwartet. Thorn hat Thor entwickelt, um einen Energieverbrauch von 40 W bis 150 W und eine Lebensdauer von 90.000 Stunden zu bieten – bis zu neunmal länger als die bisherigen Natriumdampflampen. Zu den vielen Merkmalen von Thor gehört ein integriertes intelligentes, drahtloses Steuersystem von SilverSpring Networks, das die Helligkeit automatisch auf die aktuellen Prioritäten einstellt. Kopenhagen kann seine Beleuchtung mit Verkehrsmanagementdaten verknüpfen und die Leuchtstärke an die Verkehrsdichte und -standards anpassen. Nach Abschluss des Investitionsprogramms wird Kopenhagen eine der ersten Städte der Welt sein, die bei ihrer Straßenbeleuchtung intelligente Steuerungstechnologie von SilverSpring Networks einsetzt.

Die „City of Light“, Landskrona
Die „City of Light“ in der schwedischen Stadt Landskrona ist ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt zwischen Thorn Lighting, der Stadt Landskrona und der Technischen Universität von Jönköping. Es haben bereits mehrere Events dort stattgefunden, und eine Reihe von Beleuchtungslösungen für den Innen- und Außenbereich bieten die Möglichkeit, sich auf praktische Weise mit Beleuchtungsfragen auseinanderzusetzen. Die Västervång Schule fungiert als ein lebendiger Indoor-Ausstellungsraum, in dem Beleuchtung mit verschiedenen Steueroptionen vorgeführt wird. Ein Gang durch Landskrona regt zur Diskussion über Beleuchtungslösungen, die Dimmfähigkeit von Thorn-Leuchten und die Lichteffekte, die durch moderne Steuersysteme erreichbar sind, an. Die City of Light erhält im Sommer ein Upgrade, so dass im Herbst noch mehr Beleuchtungslösungen verfügbar sind.

Eine intelligente Zukunft
Alle Projekte im Hub of Light haben das Ziel, Möglichkeiten für die Zukunft aufzuzeigen, sowie zum Nachdenken anzuregen. Aber was bedeutet „Smart City“? Heutzutage ist oft von „Smart Cities“ die Rede und viele Stadtverwaltungen streben den Status einer „Smart City“ an. Die Definition ist immer noch ziemlich diffus und der Begriff wird nicht einheitlich verwendet. Für Thorn Lighting ist eine Smart City „eine Stadt, in der Daten und Technologie genutzt werden, um öffentliche Dienstleistungen auf innovative Weise zum Nutzen der Bürger bereitzustellen, damit sie wohlhabender und nachhaltiger und an einem besseren Ort leben können“. Da die Beleuchtung bis zu 50 Prozent des Energieverbrauchs einer Stadt ausmacht, kommt ihr eine zentrale Rolle bei der Verwandlung zur Smart City zu. Wie der „Hub of Light“ veranschaulichen will, kann intelligente Beleuchtung mehrere Funktionen übernehmen: zu einer Attraktion werden, Strom sparen und eine sichere Wegeführung für jedermann gewährleisten. Iain Macrae, Head of Global Lighting Applications bei Thorn erklärt: „Normale Beleuchtung ist uninteressant, doch heute kann man mit Licht eine Sehenswürdigkeit erschaffen, die das Interesse an einer Stadt und damit die Touristenzahlen steigen lässt. Unsere Projekte im Hub of Light wollen neue Technologien vorführen und testen und so das Zukunftsbewusstsein schärfen.“

www.thornlighting.com

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