Projektbeteiligte:
Auftraggeber: Stadt Amsterdam, ProRail und Nederlandse Spoorwegen
Architekten: Benthem Crouwel Architects
Verwendete Produkte:
Bega

20. Mai 2016

Die Cuyperspassage in Amsterdam zeigt in zwei Teilen, wie Licht wirken kann.

Text: Bearbeitet von Joachim Ritter

Photos: Jannes Linders, BenthemCrouwel

Es ist nicht neu: keramische Wände als Tunnelhaut fühlen sich in der Regel klinisch an. Doch wenn man den Tunnel in zwei Hälften teilt und komplett anders gestaltet, erfährt der keramische Wandteil plötzlich eine Aufwertung, der wir uns sogar erfreuen können. Nichts ist so lehrreicher wie ein direkter Vergleich. Ein Tunnel in zwei völlig unterschiedliche Hälften aufzuteilen und zu gestalten gibt uns die Möglichkeit beide Varianten zu betrachten und grundlegende Regeln der Lichtgestaltung zu erläutern. Da wir voraussetzen können, dass alle Normen zur  Beleuchtungsstärke erfüllt wurden, stellt sich die Frage, warum wir die eine oder andere Hälfte bevorzugen. Welche Wirkung hat eine dunkle Decke, was bedeuten glänzende und reflektierende Oberflächen?

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Cuyperspassage ist der Name des neuen Fußgänger- und Fahrradtunnels, der unter dem Amsterdamer Hauptbahnhof hindurchführt und die Innenstadt mit dem IJ verbindet. Der Entwurf für die sogenannte Cuyperspassage stammt von Benthem Crouwel Architects (Amsterdam, Aachen) und ist Teil eines Masterplans für den Amsterdamer Hauptbahnhof, mit dem die Architekten beauftragt sind. Seit Ende 2015 wird der Tunnel 24 Stunden am Tag von vielen Radfahrern benutzt – rund 15.000 täglich – sowie von Fußgängern. Dieser „Korridor für den Langsamverkehr“ ist genau das, was vielen Menschen, die in der Stadt leben und arbeiten, fehlte. Das, was früher zwangsläufig links oder rechts abbiegen hieß, ist jetzt endlich einfach eine Frage von gerade aus. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.101
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