Text: Reinhard Vedder

05. Mai 2011

Gutes Licht für gute Umsätze
LEDs sind die Shopbeleuchtung der Zukunft

Wenige Themen des Ladenbaus werden vom Einzelhandel mit so großen Hoffnungen verknüpft wie die Umstellung der Lichttechnik auf LED-Technologie. Bislang ist LED in der Anschaffung keineswegs günstiger als bisherige Leuchtmittel. Die gute Nachricht: Die LED-Technologie bietet dennoch genug wirtschaftliche und gestalterische Vorteile, dass sich bereits jetzt der Umstieg lohnen kann. Es macht daher Sinn aufzuzeigen, welche Licht-Trends sich aktuell im Ladenbau abzeichnen und warum die LED-Technologie zu einem Plus an Einkaufserlebnis und dadurch einem Mehr an Umsatz und Gewinn beiträgt.

Trend in der Lichttechnik: Weniger ist mehr
Wenn Sie Stores von Trendsettern wie Abercrombie & Fitch, Hollisteroder Humanic besuchen, dann können Sie in Sachen Lichttechnik zwei Trends feststellen: Zum einen geht man davon ab, Verkaufsflächen gleichmäßig auszuleuchten, auf diese Weise alles zu überstrahlen und damit jede Akzentuierung im Ansatz zu ersticken, wie es in den letzten Jahren gang und gäbe war. Zum anderen spüren viele Händler die Anforderung, in Sachen Energieverbrauch verstärkt die Kostenseite anzusehen; der Klimawandel ist in aller Munde und die Energiepreise steigen. Die Folge: In der Öffentlichkeit ist die Bereitschaft hoch wie nie, auch in den Stores dunklere Beleuchtungsszenarien in Kauf zu nehmen. Die folgenden Zahlen verdeutlichen diese Tendenz: Zwischen 2005 und 2008 lag der Lichteinsatz im Einzelhandel noch bei 50 bis 90 Watt pro Quadratmeter. Dieser Wert hat sich im Jahr 2010 auf 20 bis 50 Watt pro Quadratmeter halbiert. Während man bislang Entladungslampen mit 70, 100 und150 Watt je Lichtpunkt einsetzte, werden heute 20, 35 und 50 Watt je Lichtpunkt verwendet. Die aktuellen Konzepte kommen in ihrem Lichtaufwand sehr gut mit nicht mehr als 20 bis 30 Watt pro Quadratmeter aus.

Licht hilft Geld verdienen
Die Erfahrung zeigt, dass diese neuen, abgedimmten Shop-Szenarien nicht schlechter sind als das gleichmäßige Übergießen des ganzen Verkaufsareals mit einer undifferenzierten Lichtflut. Im Gegenteil: Das Abwechseln von hellen und dunkleren Flächen wird von den meisten Menschen besser aufgenommen als die gleichmäßige Helligkeit. Die Akzentuierung durch Kontraste gehört zu den archetypisch als angenehm empfundenen Lichteigenschaften – ebenso wie Brillanz und Glanz, die man mit gezieltem Leuchtmitteleinsatz auf die Ware legen kann. Abwechslungsreichtum in den Lichtfarben ist die dritte Möglichkeit, positive Gefühle mit und durch Licht zu erzeugen. Weil Menschen instinktiv auf Lichtreize reagieren, geht es in der professionellen Lichtplanung darum, die in jeder Beleuchtung emotional wirksame Komponente bewusst einzusetzen. […]

Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 76

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