30. Sep 2015

Wie das vom Licht geflutete Nest einer Wasserspinne

Photos: ICD/ITKE Universität Stuttgart

Die Institute für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) setzen mit dem Forschungspavillon 2014/2015 eine Reihe von Versuchsbauten an der Universität Stuttgart/D fort. Zum Vorbild hatten die Forscher die Bauweise einer Wasserspinne, die Wasser-Nest-Konstrukte bildet. Die technische Umsetzung in ein maschinell gefertigtes komplexes Folienhüllen- und Carbonfaserverbundsystem, ermöglicht einen interessanten Tageslichteinfall.

Der Pavillon erscheint am Tag semitransparent. Bei Dunkelheit beginnt der halbdurchsichtige Pavillon von innen heraus zu leuchten, als würde sanftes Sonnenlicht den „Wassertropfen“ durchdringen.

Der 4,1 Meter hohe Forschungspavillon 2014/2015 umfasst eine Fläche von zirka 40 Quadratmetern und einen Rauminhalt von zirka 130 Quadratmetern. Durch den Pavillon wird der Charakter des Faserverbundmaterials als architektonische Qualität deutlich und spiegelt die zugrunde liegenden Prozesse in einer neuartigen Textur und Struktur wieder. Tageslicht wird zum aktiven Faktor des Designs und des Raumes.

Projektbeteiligte:

Institut für Computerbasiertes Entwerfen – Prof. Achim Menges
Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen – Prof. Jan Knippers

www.icd.uni-stuttgart.de

ICD/ITKE ResearchPavilion14-15 from itke on Vimeo.

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