Text: Piergiovanni Ceregioli

07. Mrz 2009

Skulpturbeleuchtung

Das Studienprojekt „Formen erleben“ entstand als Resultat der direkten Verbindung mit der Unternehmensüberzeugung iGuzzinis: Licht ist ein essentielles Element, um die Welt um uns herum zu verstehen. Es hat einen wesentlichen Einfluss auf die Erhaltung, Wahrnehmung, Analyse und das Verständnis verschiedener Objekte – insbesondere Kunstwerke. Deshalb bedarf es einer sehr genauen Lichtplanung. iGuzzini initiirt ein Projekt, um die Wahrnehmung eines Kunstwerkes anhand eines Modells zu studieren.

Mittlerweile ist viel über den Einfluss des Lichtes auf die Erhaltung von Werken bekannt. Wie Licht allerdings die Wahrnehmung eines Stückes beeinflussen kann, wurde noch relativ wenig erforscht. „Die Form kennenlernen“ wurde anhand von zwei Elementen entwickelt. Bei dem Projekt wird das Modell einer Originalskulptur von verschiedenen, spezifischen Fachgebieten aus betrachtet. Zum anderen können Besucher, auch Sehschwache oder Blinde, bei der zweiten Installation, „Formen zum Anfassen“, eine Skulptur durch Antasten und Fühlen erleben. Die Idee kam von Giorgio Accardo vom ICR Physik Labor. Die Kopie der Skulptur ist dem Original in Material und Größe sehr ähnlich. Es wird deutlich, dass Sehen nicht der einzige Weg ist, Informationen aufzunehmen. Weitere Möglichkeiten der Wahrnehmung, die mit Licht und Augenlicht nichts zu tun haben, können hier erlebt werden.

„Forme da Vedere“ – Sichtbare Formen

Das Projekt „Sichtbare Formen“ versucht neue Wege zu zeigen, eine Skulptur durch das Medium Licht wahrzunehmen. Die gewählten Lampen müssen deshalb verschiedene Lösungen bieten und in ihrer Anwendung flexibel sein. Deshalb wurde eine spezielle Struktur aus Spots und Flutlichtern verwendet, die mit einer Batterie verbunden ist und das Objekt von verschiedenen Winkeln beleuchten. Im Falle des Satyr wurden die Leuchten über der Skulptur installiert. Sie können individuell kontrolliert werden, um so auch komplexe Lichtlösungen möglich zu machen. Die Konzepte, die von den verschiedenen Fachleuten ausgewählt wurden, sind in der Kontrollanlage gespeichert und können einfach reproduziert und so den Besuchern gezeigt werden. Sie können auf diese Weise das Objekt unter verschiedenen Beleuchtungen ansehen und somit vergleichen. Die Skulptur „Der tanzende Satyr“ von Mazara del Vallo wurde wegen seines dynamischen Charakters gewählt. Für eine solche Studie, die unterschiedliche Aspekte des Lichtes untersucht, war sie sehr geeignet. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 65

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