Projektbeteiligte:


Bauherr: Qatar Museums Authority/QA
Architekt: I.M. Pei Architect/USA, RC
Architekt Ausstellungsbereiche: Wilmotte & Associés/ F
Lichtplanung Außenbereich/Lobby:
Fisher Marantz Stone/USA
Lichtplanung Ausstellungsbereiche: Isometrix/GB

 

Verwendete Produkte:


Außenbereich: Wandfluter mit CDM-T 35 Watt, Sill
Wandfluter in Wasser: Wibre
Außenbereich Uplights: Erco
Uplights Lobby: Rodust & Sohn Lichttechnik
Leuchte Kuppel: Rodust & Sohn Lichttechnik
Einbauleuchten Lobby: Rodust & Sohn Lichttechnik
Motorisierte Spotlights: Spezialanfertigungen, Zumtobel
Spotlight heads: Museum & Gallery Lighting
Eckige Spots: Litelab
Steuerung Spots: Dynalite

20. Sep 2009

Facettenreich wie ein Diamant

Text: David Müller
Photos: MIA, Rashid Alkubaisi, Isometrix, Wilmottes & Associés

Der 92-jährige Architekt Ieoh Ming Pei hat in seiner langen Karriere schon viele nennenswerte Projekte gebaut. Doch das Museum der Islamischen Künste in Doha, Katar, war für den US-Amerikaner etwas völlig Neues. Keine Kosten und Mühen wurden gescheut, um an die Küste der Stadt am persischen Golf ein Juwel zu setzen. Für die Lichtplanung des Außen- und Innenbereichs des Museums waren die Büros Fisher Marantz Stone und Isometrix verantwortlich. Konnten sie dem Rohdiamanten Peis den verdienten Feinschliff geben?

Der Bau des Museums der Islamischen Künste in Doha ist Teil der Strategie Katars, sich dem internationalen Tourismus zu öffnen. An Aufwand hat es dabei, für das kleine Land am persischen Golf typisch, nicht gemangelt: Zur Eröffnungsfeier wurde Prominenz aus aller Welt eingeladen. Rolling Stones Gitarrist Ron Wood war vor Ort, ebenso wie der britische Künstler Damien Hirst und Galeriebesitzer Jay Jopling. Für den Architekten, den US-amerikanischen, in China geborenen Ieoh Ming Pei, war es das wohl letzte Kulturprojekt, das er in dieser Form entwickelte. Für den Bau dieses Museums musste der 92-jährige aus seiner Rente „gelockt“ werden. Obwohl Pei während seiner langen Karriere an Projekten weltweit gearbeitet hat, war der Islam für ihn noch relativ unbekannt. Deshalb reiste er drei Monate durch die islamische Welt, um Kultur, Kunst und natürlich die Architektur zu studieren. Besonders inspirierte ihn die Ahmad ibn Tulun Moschee in Kairo – eine sehr nüchterne, strikte Struktur mit einem großen zentralen Hof. Das Museum in Doha sollte Raum schaffen, um Kunstwerke der islamischen Kultur auszustellen, die Al Thanis – die königliche Familie Katars – über Jahrzehnte gesammelt hat. Die teilweise sehr empfindlichen Textilien, Keramiken und Manuskripte stammen aus zahlreichen islamischen Ländern, sowie Spanien, Indien und Zentralasien. Die Architektur sollte eine Sonderstellung in der Stadt einnehmen. Um die Gefahr zu vermeiden eines Tages von anderen Gebäuden „umbaut“ zu werden und so an Bedeutung zu verlieren, wurde für Peis Kulturbaute extra eine künstliche Insel gebaut. Um sie vor dem starken Golfstrom zu schützen, der aus Richtung Norden kommt, wurde zusätzlich eine C-förmige Halbinsel geschaffen, die gleichzeitig als Hafen genutzt wird. Wie ein Halbmond aus Palmen und Dünen erstreckt sie sich an der Küste entlang, baut sich schützend vor der Museumsinsel auf und verdeckt dabei gleichzeitig unansehnliche Industriebauten. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 68.

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