10. Jul 2015

Der Stoff, aus dem Visionen sind

Photos: Philip Beesley

In dem Film Avatar leben auf dem erdähnlichen Planeten „Pandora“ Gewächse und lumineszente Pflanzen: Surreal, atemberaubend und futuristisch wirkt der Planet in der Animation. Ganz real dagegen ist die immersive interaktive Skulptur „Epiphyte Membrane“ der kanadischen Architekten von Philip Beesley. Sie erinnerte an Motive aus dem Film. Die schwebende Membran aus kristallähnlichen Formen floss durch den Ausstellungsraum in den Opernwerkstätten in Berlin/D: Sie war Teil der Gruppenausstellung des Olympus Photography Playground 2014.

„Epiphyte Membrane“ bestand aus 25.000 Einzelteilen aus Glas, Polymeren, Federn und Metall. Mit Hilfe von Sensoren reagierte die Struktur auf die Bewegungen der Betrachter mit Klängen und Lichteffekten.
Illuminiert wurde die Membran von einer LED-Sonderlösung. Durch Licht und Schatten sollte die Skulptur nicht nur dramatisch illuminiert werden, sondern eine Verbindung mit der Umgebung eingehen. Das vom Tontechniker Salvador Breed interaktive Soundwork wurde über mehrere kleinformatige, in die Skulptur eingebettete Lautsprecher ausgestrahlt und erzeugte eine ständig wechselnde akustische Kulisse aus synthetischen Flüstergeräuschen.

Die Raumskulptur machte die Vision von hybriden futuristischen Umgebungen, die die Architektur der realen Welt beeinflusst, physisch erlebbar.

Projektbeteiligte:

Skulpturdesign: Philip Beesley Architect Inc., Philip Beesley, Martin Correa, Salvador Miranda, Jordan Prosser, Adam Schwartzentruber
Tontechnik: Salvador Breed

www.philipbeesleyarchitect.com

Epiphyte Membrane from PBAI on Vimeo.

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