Text: Tommy Govén

05. Mrz 2010

Effekt von Licht auf das Lernverhalten

Diese Arbeit berichtet über die ersten Ergebnisse einer 12 Monate langen Studie über die Auswirkungen der beleuchteten Umgebung auf Schulkinder. Die Studie basiert auf einer Gruppe von vier Klassenzimmern in einer Grundschule mit Kindern im Alter von acht bis neun Jahren. Zwei Klassenräume dienten der Kontrolle, zwei hatten ein realisiertes Lichtdesignkonzept. Ein Kontrollraum und ein Versuchsraum bekamen nur von einer Seite Tageslicht; die anderen beiden Räume erhielten Tageslichtvon zwei Seiten. Die ersten Resultate wurden ausgewertet; diese Arbeit präsentiert die Ergebnisse in Bezug auf den Energieverbrauch, biologische und psychologische Parameter und die schulischen Leistungen (die biologischen Daten befinden sich noch in der Auswertung und werden dieser Arbeit nachgereicht). Schlüsselwörter unserer Studie waren: Wachsamkeit, Energie, Hormone, Stimmung, Leistung

1. Einführung
Die Schule ist Arbeitsplatz für Kinder und Lehrer. In letzter Zeit hat es viele Diskussionen über die Umgebung in Schulen gegeben. Signale, dass Kinder unterdurchschnittliche Leistungen erbringen, sich schlecht verhalten und müde sind, haben nun die verantwortlichen Abteilungen erreicht. Ein Teil der Umgebung ist die physische Umgebung. Einige Studien zeigen, dass die Faktoren der physischen Umgebung Auswirkungen auf die genannten Faktoren haben können. Lichtverhältnisse gelten als wichtiger Teil der physischen Umgebung. Dieser Bericht umfasst die Ergebnisse unserer Studie von Oktober 2008 bis Anfang April 2009. Sie dauert noch an und die kompletten Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

1.1 Hintergrund
Es ist möglich, dass Zusammenhänge zwischen den physischen Parametern von Licht und den diversen biologischen und psycho-physiologischen Auswirkungen bestehen. Dabei können Helligkeit, die spektrale Beschaffenheit sowie die räumliche und zeitliche Verteilung von Bedeutung sein. Ein wichtiger Schritt wurde getan, als eine Studie mit Ratten zeigte, dass weder die Stäbchen- noch die Zapfenrezeptoren dazu benötigt wurden, den Zirkadianrhythmus zu koordinieren. Stattdessen wurde festgestellt, dass retinale Ganglionzellen mit dem Fotopigment Melanopsin, das den ‚nucleus suprachiasmaticus’ (Su-prachiasmatischer Nucleus, SCN) anregt, tatsächlich lichtempfindlich ist. In den letzten drei Jahren haben einige überzeugende Studien gezeigt, dass der menschliche Zirkadianrhythmus durch diese retinale Ganglionzellen, heute auch als „dritter Rezeptor“ bezeichnet, beeinflusst wird. […]
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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 70

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