23. Mai 2016

Zuluftrohre am NOMA-Gebäude erhalten 29.000 Lichtpunkte.

Lichtdesign: Cundall Light4
www.cundall.com
Photos: David Lake Photography

Noma – kurz für North Manchester – ist ein 1,13 Milliarde Euro schweres, 80.900 Quadratmeter großes Sanierungsprojekt mit gemischter Nutzung mit etwa 371.612 Quadratmeter Büro-, Einzelhandel-, Wohn-, und Freizeitflächen. Das multidisziplinäre Planungsbüro Cundall hatte den Designwettbewerb gewonnen, um die drei zentral positionierten Erdkanäle aus Beton und  Aluminium zu verschönern, welche als Zuluft-anlage für das Gruppenbüro dienen. In Anlehnung an den Trend im Bereich der öffentlichen Beleuchtung wurde Cundall beauftragt, eine interaktive, dynamische Lichtinstallation zu liefern. Eine statische Lösung oder eine mit einer begrenzten Auswahl von Animationen kamen nicht in Frage. Die Noma-Erdkanäle wurden so konzipiert, dass sie sich fortlaufend verändern: Gelieferte
Inhalte – von Schulen, Studenten und Künstlern sowie aus einer spe-ziell entwickelte App vermittelten Daten – werden in dynamische Lichtkompositionen umgewandelt.

Die Zuluftrohre waren nichts als ein Industriezeichen mit schlechtem Image. Licht aber vermag dieses Image wie den Wind zu vertreiben und sich selbst in einen sinnvollen Mittelpunkt zu stellen. Das Projekt wirkt wie eine Ikone für die Ästhetisierung von technischen Industrieelementen im Stadtraum.

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