10. Feb 2015

Ein Appell für eine klare Definition
der Berufsbezeichnung „Professioneller Lichtdesigner“

Text: Mark A. Carlson, Avalon Lighting Design

Die Zeit ist gekommen, anzuerkennen, dass wir keine Zeit mehr haben. Sie reicht einfach nicht mehr, um neue Vorschläge zu diskutieren. Unabhängig davon, ob die Lichtbranche aktiv wird oder nicht: Ich glaube, dass wir bei den gegenwärtigen Anregungen unseren Beruf abzuwerten langsam aber sicher nach hinten abrutschen. Die Zeit ist vorbei, wo wir nur noch „darüber nachdenken müssen“. Die Lichtdesigngemeinschaft muss sich formieren und gemeinsam dazu beitragen, eine klar definierte Erklärung unseres Daseins zu formulieren: wer wir sind, was wir tun, warum wir es tun und wie wir es tun.

Es herrscht zurzeit Unordnung und Verwirrung. Weder der Kunde noch der Fachplaner hat eine klare Vorstellung davon, was diese Fragen zu bedeuten haben. Wenn wir als Branche, oder als einzelne Planer, nicht in der Lage sind, die Vorteile eines Spezialisten für Lichtdesign zu kommunizieren, die wir der Gesellschaft bieten, dann werden wir nie die gewünschte Anerkennung und Weiterentwicklung unseres Berufs erreichen. Und mit Weiterentwicklung meine ich auch die Möglichkeit, adäquate Honorare zu erwarten. Wir müssen Eigeninitiative zeigen und aktiv werden. Obwohl ich hier meine kleine Nischengemeinschaft der Landschaftslichtdesigner anspreche, gehe ich davon aus, dass es für Lichtdesigner in anderen Bereichen nicht gravierend anders ist. Wir sind alle Teil einer gemeinsamen Gemeinschaft. In den letzten zwei Jahren habe ich mehrere gravierende nachteilige Veränderungen registriert – es wird alles schlimmer.

Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich diese Probleme in Detail beschreiben. Das ist aber zu dieser Zeit nicht mein Hauptanliegen. Es ist eher meine Absicht, Bewegung in die Situation zu bringen. Zuerst möchte ich jedoch ein Thema ansprechen, das meiner Meinung nach unseren Beruf in Misskredit bringt. Unsere Märkte sind mit Herstellern und so genannten Herstellern (Importeure) geflutet, die billige Imitate von Produkten unter einem anderen Namen anbieten. Diese Übersättigung ist eine der Hauptursachen für die bestehenden Preiskriege. Sie dient dazu die Qualität sowohl von Produkten als auch von Dienstleistungen abzuwerten. Dienstleistungen sind betroffen, weil sie ebenso mit Kostenkontrolle verbunden sind. Installateure werden durch diese Maßnahmen extremst beeinträchtigt und Dienstleistungen müssen konkurrenzfähig bleiben. Oftmals wird an allen Ecken und Kanten gespart, um Personalkosten nicht kürzen zu müssen und mit den reduzierten Produktkosten klarzukommen. Für den Endverbraucher oder Nutzer heißt das zwangsläufig eine verbilligte Lösung. Sollte man sich als Planer und Auftragnehmer entscheiden, darüber zu stehen und seine Dienstleistungen in vollem Maße abrechnen, sind die Chancen wesentlich höher, dass man den Kunden verliert. Man sollte dieses Konzept dennoch beibehalten und durchstehen, um die eigenen definierten Qualitäten durch höhere Qualitätsstandards zu untermauern. Basierend hierauf möchte ich und Anregungen für mögliche Lösungen vorschlagen. Der Schwerpunkt liegt darin, die nächsten Schritte zu definieren und wie wir vorgehen könnten.

Die Lösung liegt in dem Mehrwert, den wir als spezialisierte Lichtplaner bieten. Unsere Lösung ist sowohl einfach als auch komplex. Denn es bedeutet, dem Markt ein Verständnis für den mit uns als Lichtdesigner verbundenen Mehrwert zu liefern. Die meisten Endverbraucher und Bauherren können die Bedeutung des Lichts noch immer nicht nachvollziehen und können auch nicht wirklich wertschätzen, wie wir als Planer Licht einsetzen, um die Räume, in denen wir uns aufhalten, bequemer und angenehmer zu machen.

Wie schon erwähnt: Der Endverbraucher ist verunsichert…wir haben keine einheitliche Botschaft oder Standards. Viele betrachten uns als Elektriker – oder setzen uns in den extremsten Fällen mit Heimwerker gleich! Letztere ist eine dreiste Betrachtung, da viele Endverbraucher der Meinung sind, dass sie im Rahmen eines DIY-Projekts selber mit Licht gestalten können. Der Gedanke ist Angst einflößend, ist aber tägliche Realität. Warum sollte jemand meinen, sie können solche Dienstleistungen alleine durchziehen, wenn sie gar keine richtige Ausbildung oder Erfahrung haben? Wieso denkt der Verbrauchermarkt, dass der Umgang mit Strom und lichttechnischen Produkten sicher und einfach ist? Der einzige Grund ist, dass wir es versäumt haben, sie ordentlich aufzuklären – sie sind schlichtweg ahnungslos! Was bewegt den Endverbraucher dazu, seine Lichtplanungen und –Installationen alleine durchzuführen? Liegt es am Internet und am problemlosen und ungefilterten Zugang zu Informationen? Hinweise, wie man solche „Heimarbeiten“ regelt, findet jeder unter YouTube. Solche Darstellungen sind gut und schlecht. Sie informieren, aber sie ermutigen den Verbraucher auch solche Arbeiten selber zu erledigen. Das Problem ist, dass solche Arbeiten nicht überwacht oder kontrolliert werden. Und wir können nicht nachprüfen, dass die vermittelten Informationen oder Ratschläge richtig und sicher sind.

Eine kurze Analyse dieser Situation: Der typische Nutzer unserer Produkte und Dienstleistungen versteht den Leistungsumfang eines Lichtdesigners. Das erklärt, warum wir nicht richtig geschätzt und leistungsgerecht kompensiert werden. Was ist das Hauptanliegen dieser Nutzer? Das sind die Kosten. Diese stellen eine Riesenhürde dar, die wir alle überwinden müssen. Das ist leider ein großer unterscheidender Faktor im frühen Stadium jedes Arbeitsauftrags. Wir werden gezwungen, uns immer wieder „beweisen und rechtfertigen“ zu müssen.

Warum fragen wir uns nicht, was der Kern des Problems wirklich ist, wenn es um die Schlacht um Preise geht? Das Problem liegt darin, wie wir ausbilden und informieren, und wie wir das Bewusstsein für unsere Situation – und unseren Beruf – schärfen. Es geht um nichts anderes als Mangel an Verständnis. Darauf müssen wir uns fokussieren. Es muss dem Kunden und den Nutzern der von uns beleuchteten Räume sowie allen Handwerksbranchen vermittelt werden, was als Berufspraxis akzeptabel ist und warum wir für ihr Leben wichtig sind.

Eine der größten Herausforderungen, die wir uns heute stellen müssen, ist wie man eine „gute“ Beleuchtung von einer „mangelhaften“ oder „schlechten“ Lichtlösung unterscheiden kann. Leider bedeutet das, dass wir uns zwangsläufig mit subjektiven Stellungnahmen befassen müssen. Was rechtfertigt die Behauptung, dass die Arbeit eines Anderen nicht gut genug ist? Das ist die zentrale Herausforderung. Und wir benötigen Vorschriften, Grundprinzipien für Gestaltung mit Licht, wonach gearbeitet werden soll. Diese Rahmenrichtlinien sollten Sicherheit als erste Voraussetzung für optimale Anwendungen (vorbildliche Praxis) nutzen, da man nicht abstreiten kann, dass Sicherheit das höchste Anliegen ist. Um noch mal auf das Hauptziel zurück zu kommen: Wir müssen einen höheren qualitativen Wert auf das legen, was wir tun. Der Wert ist der Schlüssel zur erfolgreichen Zukunft.

Was schadet diesem Wertversprechen?
Es gibt eine Menge Aspekte, welche diesem Wertversprechen schaden. Der erste ist die Frage, wie wir mit den Begriffen und/oder Berufsbezeichnungen umgehen, die wir verwenden. Das klingt vielleicht etwas seltsam, aber es ist schon wichtig, wenn man bedenkt, dass der Endverbraucher dadurch noch verwirrter wird. Nehmen wir zum Beispiel den Begriff „Profi“. Was steckt dahinter? Wir sollten uns folgende Fragen stellen:

• Was bedeutet dieser Begriff wirklich?
• Was bedeutet der Begriff innerhalb der Lichtbranche?
• Was impliziert das Wort, wenn wir es als Teil unserer Berufsbezeichnung nutzen?

Dieses Wort hat keine Wertvorstellung und so können Endverbraucher nur raten – oder einfach hinnehmen, was ihnen erzählt wird. Was sollen wir oder sie denken, wenn die Mehrheit aller Lichtplaner sich „Profi“ oder „Experte“ nennen? Das kann nicht stimmen und kann nicht als gültige Aussage stehen bleiben. Wenn es keine Parameter gibt, kann keine Bedeutung und kein Wert mit dem Begriff in Zusammenhang gebracht werden.

Um ein Beispiel zu geben, beziehe ich mich auf meinen eigenen Beruf als Lichtdesigner in der Landschaftsarchitektur. Wir haben derzeit keine Stimme. Der Beruf ist nicht anerkannt. Wir können Planungen und eine breite Auswahl an Dienstleistungen bieten, ohne dass wir beweisen müssen, wer wir sind. Die meisten von uns nutzen diese Titel oder Begriffe und Behauptungen aufstellen, ohne dass sie infrage gestellt werden. Das ist ein ernsthaftes Problem und gefährdet die Glaubwürdigkeit unseres Berufs. Das eigentliche Problem ist: Wir werden als Einzelne als eine Disziplin betrachtet und wertgeschätzt nach den Leistungen von allen. Das heißt, wenn ein Großteil der Branche mangelhafte Lösungen bieten (wenn sie an allen Ecken und Kanten sparen und minderwertige Produkte und schlechte Dienstleistungen anbieten), dann wird die Gesamtbranche damit verbunden. Das ist seit Jahren der Fall – wir sind mit den DIY-Kollegen und Handwerkern in einen Topf geworfen worden. Durch solche Unzulänglichkeiten werden unsere Chancen, voranzukommen noch schwieriger. Allein diese Tatsache ist Grund genug, Planer nach Wissen, Können und Erfahrung zu sortieren. Eine solche Segregation könnte über Lizenzierung und Zertifizierung erzielt werden. Wenn Lichtdesigner Fortschritte machen wollen und ordentlich für ihre Leistungen honoriert werden, dann müssen wir die Guten von den Schlechten und die Ausgebildeten von den Lernenden unterscheiden.

Es gibt eine Menge Designer, die eine Lizenzierung oder Zertifizierung nicht befürworten. Ich bin anderer Meinung, weil es in unserem besten Interesse ist, diesen Weg zu gehen. Wir müssen Möglichkeiten schaffen, die guten Planer von den nicht so guten Planern zu unterscheiden. Nur so werden wir in der Lage sein, angemessene Honorare zu verlangen und einen Berechtigungsnachweis zu verdienen. Wenn wir diese Unterschiede nicht richtig kommunizieren können, werden wir die jetzige Verwirrung nur weiter fördern.

Die notwendigen Schritte
Man möge mich bitte nicht falsch verstehen. Ich habe bei weitem nicht alle Antworten parat, aber ich bin bereit, Vorschläge zu machen und Schritte zu definieren, die meiner Meinung nach die Sache voranbringen würden. Folgendes könnte als Ansatzpunkt dienen:

1. Eine Kontrollgruppe oder unabhängige Autorität etablieren, die diese Parameter festlegen und überwachen würde. Es kann nur ein Gremium sein, das diese Rolle und diese Verantwortung übernimmt und vertritt. Die Mitglieder des Gremiums sollten Spezialisten aus der Branche sein, die über reale und praktische Erfahrung verfügen. Das Gremium würde als Moderator für die ganze Planerschaft sowie für alle Spezialbereiche fungieren.

Könnte diese Funktion von einem der bestehenden Lichtdesignerverbände übernommen werden? Das wissen wir nicht, weil das Gremium länder- und regionenübergreifend agieren müsste. Es wäre sicherlich in unserem Interesse, dieses international zu betreiben. Wenn das nicht möglich ist, müssen wir ein unabhängiges Gremium bilden, das außerhalb der bestehenden Strukturen ist. Hauptsache alle kommen zusammen und werden zentral überwacht und gesteuert.

2. Die Rolle von und Erwartungen an einem Lichtdesigner, einschließlich der verschiedenen Spezialbereiche dieses   Berufbildes definieren. Die Berufsbezeichnung wird im weitesten Sinne definiert und muss alle Spezialbereiche und Fachdisziplinen berücksichtigen.

Insgesamt sollte das Gremium das liefern, was das Berufsbild Lichtdesigner enthält. Aber die Spezialbereiche und Fachdisziplinen sollten ihren eigenen Ausschuss langjähriger Profis zusammenstellen, die in ihrem besten Interesse handeln sollen.

Um diesen Gedanken voranzutreiben biete ich hiermit eine Liste der möglichen Spezialbereiche:

Breite Kategorien
Innenraum vs. Außenraum
-Architectural vs. Environmental
-Line Voltage vs. Low Voltage
-Kunst- vs Tageslicht
-Mediales und interaktives Design

Spezialbereiche
Landschaft oder Garten
-Unterwasser
-Untertage
-Verkaufsraum
-Industrieanlagen
-Privathäuser
-Büros und gewerbliche Gebäude
-Hotel- und Gaststättenbetriebe
-Kunst
-Bühne
-Museum
-Straßen & Parkplätze
-Verkehrsbauten & Flughäfen
-Gesundheitswesen

3.  Die Erwartungen an jeden Titel/Aufgabenbereich zu messen und etablieren, da der jeweilige Arbeitsumfang mit Erfahrung zusammenhängt. Dieses dürfte einer der schwierigeren Hürden sein. Diese Bestimmungen sollten sich auf Ausbildung, Wissen, technische Fertigkeiten und künstlerische Begabung in der Anwendung beruhen. Sie sollten auch Führungsqualitäten, unternehmerisches Geschick und Kreativität bedenken. Parameter und Maßstäbe sollten auf einem Mindestniveau vorgeschrieben werden.

Zeit ist der relevante Parameter für die oben aufgeführten Bestimmungen. Die Quantität und Qualität dieser Erfahrungen müssen klar definiert werden. Es sollten sowohl individuelle als auch kombinierte Parameter analysiert und berücksichtigt werden. Sind bestimmte Parameter wichtiger als andere? Das wird, wie gesagt, eine der schwierigsten Aufgaben sein, die zu bewältigen sind.

Zusammengefasst: Hier sind die Punkte, die angesprochen werden müssen:

• Einordnung der Erfahrungsprofile
• Aufstellung der „professionellen“ Grundsätze und der beruflichen Praxis (Verhaltenskodex)
• Entwicklung der Parameter und Erwartungen an jede spezifische Disziplin
• Segmentierung durch Zertifizierung und/oder Lizenzierung.

Erfahrung
Erfahrung ist der entscheidende Faktor für alle Planer, die im Beriech Lichtdesign tätig sind. Erfahrung ist der Parameter, wonach wir wertgeschätzt werden können. Vor einigen Jahren machte der hochverehrte Lichtdesigner Howard Brandston zwei Aussagen, die ich hier zitieren möchte, weil sie genau das ausdrücken, was ich meine. Sie wurden in der Ausgabe #79 der Fachzeitschrift Professional Lighting Design vom Oktober 2011 in einem Beitrag mit der Überschrift „Lichtdesign ist eine Kunst“ veröffentlicht:

„Lichtdesigner kann man sich nennen, wenn man eine bestimmte Menge an Projekten gestaltet hat“.

Mit dieser Aussage will Howard Brandston hinterfragen, ob die Menge an Arbeit alleine reicht, um einen Planer als Profi zu betrachten. Alle Lichtdesigner sind auf jeden Fall schon als „Fachleute“ zu bezeichnen. Und „Wann wird man professioneller Lichtdesigner?“ Seine Antwort lautet:

“Man kann sich erst dann professioneller Lichtdesigner nennen, wenn man einen anerkannten Beitrag zum Beruf geleistet hat. Diese Anerkennung muss von Kollegen kommen“.

Obwohl ich grundsätzlich derselben Meinung bin, sehe ich schon Potenzial für Missverständnisse. Zum Beispiel, wenn man von „eine bestimmte Menge an Projekten“ redet. Was sind hier die Parameter? Ich gehe davon aus, dass es sich hier um die allgemeine Berufsbezeichnung Lichtdesigner handelt, aber werden weitere Erfahrungsprofile hinzugefügt?

Der nächste Begriff, den es zu hinterfragen gilt ist „professionell“. Zurzeit haben wir keine Parameter, nach denen wir diesen Begriff messen können – zumindest nicht in meinem speziellen Bereich. Dieser Begriff erscheint oft in Verbandsnamen und deutet automatisch darauf hin, dass alle Verbandsmitglieder zweifelsohne Profis sind. Stimmt das? Das steigert die Verwirrung seitens des Endverbrauchers (des Bauherrn). Nichts ist definiert. Unterschiede lassen sich nicht erkennen. Was wäre, wenn die Mehrheit der Mitglieder dieser Organisationen primär als „Fachplaner“ du nicht als „Professionelle“ unterwegs sind? Das muss einfach irreführend sein.

Ich würde persönlich die Lichtdesigner in der Landschaftsarchitektur animieren, ein System zur Einordnung der unterschiedlichen Erfahrungsprofile zu etablieren. Die verschiedenen Erfahrungsprofile sollten alle unter dem Titel „Fachplaner“ gelistet werden, bis die Planer sich als „professionelle Lichtdesigner“ beweisen oder ausweisen können. Diese Reform ist dringend notwendig, da es zu viele Fachplaner auf dem Markt gibt, die dem Mindestniveau nicht entsprechen.

Schlussbetrachtung
Wir können es uns nicht leisten zu zögern. Wir müssen die Arbeit, die wir leisten, definieren. Und dazu gehören alle damit verbundenen Titel und Begriffe. Segmentierung und die Definition unserer Rollen sind am wichtigsten. Ohne Handlung kein Fortschritt. Der Endverbraucher, der Nutzer, der wird am meisten davon profitieren. Und wir als Vertreter des Berufs müssen liefern. Wir müssen unseren Mehrwert definieren – und so etablieren. Dieser Mehrwert umfasst auch Erwartungen und Berufsstandards. Das wird es uns erlauben, eine gerechtfertigte Honorarordnung einzuführen. Der Nutzen unserer Arbeit, die Vorteile bewusst gestalteter Lichtlösungen müssen vermittelt werden. Und diese „Ausbildung“ muss beim Endverbraucher anfangen. Es gehört zu unserem Beruf dazu, dass wir die Grundlagen unserer Berufspraxen aktiv entwickeln, voranbringen, schützen und bewahren. Die Hoffungen der nächsten Lichtdesigner-Generation sind davon abhängig. Sollten wir versagen und weiterhin inaktiv bleiben, schließen wir automatisch die Türen für neue Chancen für unseren Beruf. Es wird Zeit, dass wir denjenigen, die in dieser Branche eine Zukunft suchen, Gewissheit geben.

Mark A. Carlson ist Inhaber des Lichtplanungsbüros Avalon Lighting Design in Roseville, Kalifornien/USA. Er wird von Kollegen in der Branche als Profi anerkannt und hat einige Auszeichnungen für seine Lichtgestaltungen in der Landschaftsarchitektur erhalten. Er ist Lichtdesigner und Lichtberater und schreibt Bücher und Fachartikel zum Thema Licht in der Landschaftsarchitektur. Er ist seit mehr als 15 Jahren als Lichtgestalter in diesem Bereich tätig.

www.avalonlighting.com

My opinion:

Leave a comment / Kommentieren

Leave the first comment / Erster Kommentar

avatar
wpDiscuz

©2017 published by VIA-Verlag | Marienfelder Strasse 18 | 33330 Guetersloh | Germany

Page generated in 0,221 seconds. Stats plugin by www.blog.ca