Projektbeteiligte:


Auftraggeber:Health Infrastructure und das Gesundheitsamt Murrumbidgee
Architekten: Woods Bagot
Lichtdesign Konzept: Jovica Sredojevic, Light Practice
Lichtdesign Entwicklung: Steensen Varming

 

Verwendete Produkte:


Lineare Profile: XAL Canyon
Bündig eingebaute lineare Leuchten: XAL Minimal
Arbeitsplatzbeleuchtung: Lite Source and Control und LED Lighting
Leselicht: 3S Lighting, Xicato LED-Module
Belegschaftsräume und abgetrennte Bereiche: Eagle Lighting

06. Jun 2014

Wie zuhause

Text: Alison Ritter
Photos: Peter Bennetts

Kennen Sie den „Wagga Effect“? Der Begriff wurde vom Australischen Institut für Sport erfunden und beschreibt die überproportional hohe Anzahl der Spitzensportler und -Sportlerinnen, die aus ländlichen Städten und Gemeinden wie Wagga Wagga in New South Wales stammen. Man kann es nachvollziehen, dass Kinder in Kleinstädten mehr Platz zu spielen haben, viele unterschiedliche Sportarten erleben und Sport oft zusammen mit Erwachsenen treiben. Wer viel Sport treibt, soll sich körperlich und mental auch gesund entwickeln, und bei dem jetzigen Ruf Wagga Waggas würde man die Stadt nicht automatisch als unbedingter Standort für eine psychiatrische Klinik einstufen. Aber es gibt eine solche Klinik dort – eine neue – und sie ist beispielhaft.

Wagga Wagga ist eine Kleinstadt mit knapp 50.000 Einwohnern in einer ländlichen Gegend von New South Wales, Australien. Die neue psychiatrische Klinik der Stadt ist ein zweigeschossiger Bau und eins der ersten Gebäude, das als Teil eines größeren Komplexes für das Gesundheitswesen Wagga Waggas geplant ist. Die Klinik verfügt über 50 Betten, einschließlich einer Ambulanz. Jede Station hat eigene Schlafzimmer, Zimmer mit Bad/WC, sowie Wohn-, Ess- und Beschäftigungsräume. In dem Gebäude sind auch Räume und Büros für Pfleger und Verwaltungspersonal, Beratungszimmer, Ruhezonen und eine Turnhalle untergebracht. Das Ziel der Bauherren, Health Infrastructure (Staatliche Baubehörde im Bereich Gesundheitswesen) und das Gesundheitsamt Murrumbidgee, war eine psychiatrische Klinik mit internationalem Anspruch für Menschen aller Altersgruppen zu projektieren. Die Einrichtung sollte freundlich und einladend wirken und die Atmosphäre eher gastfreundlich als klinisch sein. Generell war der Ansatz bei diesem Projekt ähnlich wie der bei der Psychiatrische Klinik für Junge Erwachsene im Spital St. Vincent in Sydney von demselben Planungsteam: Das Umfeld sollte Behaglichkeit, Ruhe und eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen. Eine vertikale Beleuchtung unterstützt die Gesichtserkennung, so dass die Patienten und die Pflegekräfte sich wohl und sicher fühlen. Ein kleiner Aspekt von grundlegender Bedeutung. Die Sicherheit der Patienten, des Pflegepersonals und der Besucher war bei der Entwicklung des Lichtdesignkonzepts ein Schlüsselfaktor. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 93
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