Projektbeteiligte:


Lichtdesign und Konzept: Claudia Paz, David Castañeda, Nick Cheung/PE
Interaktives Beleuchtungskonzept: Cinimod Studio – Dominic Harris/GB
Realisierung des interaktive Beleuchtungskonzepts: Cinimod Studio/GB
Projektleitung: Arquileds/P
Bühnenbeleuchtung: Luke Hall
Programmierer: Cinimod Studio – Andrea Cuius;
e:cue – Christian Brink; Arquileds – Cesar Castro
Installation: CAM

 

Verwendete Produkte:


Traxon, Griven, e:cue lighting software

05. Jan 2013

Dynamik, Technik, Leidenschaft
Die weltweit erste interaktive Lichtinstallation an der Fassade des Nationalstadions in Lima/PE

Text: Joachim Ritter
Photos: Pablo Moreno Romani, Dominic Harris

Die Olympischen Spiele in London haben erneut gezeigt, dass Lichtdesign ebenso bedeutend für den Erfolg einer sportlichen Großveranstaltung ist wie die Veranstaltung selbst. Spätestens seit der Fassadengestaltung des Fußballstadions in München ist auch klar, dass man mit Licht nach außen kommunizieren kann, was innen passiert. Und auch das neue Nationalstadion in Lima bespielt auf der Fassade inhaltlich, was die Zuschauer/innen gerade mit ihrem Team durchmachen. Erneut ist es die LED und die Steuerung, die dies möglich machen. Dynamik, Technik, Leidenschaft im übertragenen Sinn.

In vielen Städten ist das Fußballstadion eine dominante Struktur und der Ort, an dem die größten öffentlichenVersammlungen stattfinden. Als Peru sich dazu entschied, eine komplette Modernisierung des Nationalstadions durchzuführen, war Teil des Plans, die Größe des Stadions zu erweitern und eine neue Fassade um den ganzen Komplex zu errichten. Ein multidisziplinäres Teamaus erfahrenen Designern und Ingenieuren wurde zusammengestellt und beauftragt, ein maßgeschneidertes Lichtkonzept für die neue Fassade zu entwickeln. Die neue Beleuchtung der Fassade des Nationalstadions in Peru ist eine Weltneuheit. Das Konzept ist einzigartig undder Einsatz modernster Technologien höchst innovativ. Im März 2009 präsentiertedas Peruanische Institut für Sport (IPD) ein Konzept für die Neugestaltung des Nationalstadions, das von Jose Bentín Diez Canseco entwickelt wurde. Dieser Schritt wurde mit der Bewerbung Perus als Gastgeber der Panamerikanischen Spiele 2015 verbunden. Die Idee war es, dem Stadion ein modernes und außerordentliches Erscheinungsbild zu verleihen, während originale Elemente, so wie der Turm und die Siegestrophäen, erhalten bleiben sollten. Das Konzept sah vor, das Stadion in perforierte Stahlbleche einzuhüllen. Die neue Fassade sollte an dem bestehenden Stadiongebäude verankert werden und den Anschein einer geschwungenen Außenhaut mit einer geosynthetischen Beschichtung erwecken, die weit über die Tribünen emporragte. Die Kapazität des Stadions wurde auf 45.000Menschen erweitert und neue Anlagen und Einrichtungen wie Fluchttreppen, Aufzüge, Zugang zu den höheren Rängen, wo sich die VIP-Bereiche, Cafeteria undPresseräume befinden, wurden hinzugefügt. Bei den ersten Konzeptgesprächen für das Nationalstadion war es allen Planern im Team bewusst, dass sie sich etwas sehr Besonderes einfallen lassen mussten, das der Leidenschaft und dem Stolz der Fußballzuschauer sowie der Großstadt im Allgemeinen Rechnung tragen würde. Das Ziel war es, Licht zu nutzen, um eine visuelle Verbindung zwischen den Fans, ihrer Leidenschaft, dem Spiel und der städtischen Umgebungzu erschaffen. […]
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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 85.

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