Projektbeteiligte:


Auftraggeber: Bergische Universität Wuppertal/D
Künstler: Mischa Kuball www.mischakuball.com

Gestaltung und mediale Begleitung: boros/Christian Boros, Wuppertal und Berlin/D

05. Jul 2013

Die Kunst, die Kunst zu integrieren
Die Bergische Universität in Wuppertal/D

Text: Alison Ritter
Photos: Sebastian Jarych

Es ist ein Lichtthema, welches wohl auch in absehbarer Zeit kontrovers diskutiert werden wird: Wo endet das Design und wo fängt  die Kunst an. Die Suche nach der Antwort wird sicherlich auch nicht einfacher, wenn man die Arbeit von Mischa Kuball genauer betrachtet.

Mithilfe des Mediums Licht – in Installationen und Fotografie – erforscht Mischa Kuball architektonische Räume und führt soziale und politische Diskurse. Er ist natürlich nicht der Einzige der künstlerisch aktiv ist. Es gab schon immer Künstler, deren Arbeit gesellschaftliche Änderungen anregen und die Welt, wie sie jetzt ist, infrage stellen. Aber jeder hat eine eigene Schiene oder einen speziellen Ansatzpunkt. Mischa Kuballs Arbeiten reflektieren die unterschiedlichen Facetten von kulturellen Sozialstrukturen bis hin zu architektonischen Eingriffen, die den Wahrzeichencharakter und den architekturgeschichtlichen Kontext betonen oder neu kodieren. Sie bleiben aber bürgernah und greifbar realistisch – und sie tragen zum Erscheinungsbild des öffentlichen Raums zu. Was Mischa Kuball erzielen will ist eine Kommunikation zwischen Teilnehmern, dem Künstler, dem Werk und dem öffentlichen Raum. Und das schafft er mit seinen politisch motivierten und partizipatorischen Projekten, wie eine seiner letzten Arbeiten in der deutschen Provinz Wuppertal belegt.

Die Bergische Universität Wuppertal ist eine moderne und junge Hochschule im Herzen Nordrhein-Westfalens. Studieren in Wuppertal heißt: Spannende Inhalte, ein gut organisiertes Studium, hervorragende Betreuung durch motivierte Professorinnen und Professoren sowie exzellente Karrierechancen. Ein breites Fächerspektrum bietet zahlreiche Studienmöglichkeiten, die neue Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt zeitnah aufnehmen. Darunter finden sich auch Fächer und Fachkombinationen, die in Deutschland einzigartig sind. Die attraktiven Studieninhalte gründen auf jüngsten Ergebnissen innovativer Spitzenforschung und sind vielfach interdisziplinär konzipiert. Das Problem ist: Wuppertal hat in der Öffentlichkeit bisher das Image einer wirtschaftsschwache Stadt und Region, die über Jahrzehnte mit immer währenden Strukturwandel zu kämpfen hatte. Das Potential und die Qualität der Universität allerdings ist auf die Zukunft ausgerichtet und will die Vergangenheit hinter sich lassen…

Zum 40. Geburtstag der Bergischen Universität Wuppertal realisierte Mischa Kuball eine permanente Lichtkunstinstallation an den grauen Gebäudetürmen auf dem Campus Grifflenberg: „MetaLicht“. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr. 88.

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