18. Nov 2015

Wenn Tageslicht und Kunst verschmelzen!

Architektin: Carolina Mojto
Fassadenplattengestaltung: Markus Selg
Photos: Roman März

Die Villa Ehrlich am Müggelsee, ein See am östlichen Stadtrand von Berlin/D, wurde vor über hundert Jahren erbaut. Am romantischen Seeufer im Garten der Villa entstand in diesem Jahr ein Ausflugslokal in Form eines Pavillons. Dieser wurde von der Architektin Carolina Mojto konzipiert. Seine beeindruckende Fassade besteht aus einer scheinbar dreidimensionalen Bildkomposition: Glühende, rot-rostige Metallteile bilden den Hintergrund der Fassade. Davor glitzert feiner Sand im Sonnenlicht. Umgeben von einem Baum und dem funkelnden See, schimmert ein natürliches Spiel aus Licht und Schatten auf der digital bedruckten Fassade. Nichts ist, wie es scheint! Durch die Fassade des Pavillons sollen Realität und Virtualität scheinbar verschwimmen.

Der Künstler Markus Selg entwarf die Komposition, die die im Sonnenlicht glitzernde virtuelle Wüstenlandschaft vermittelt. Der Besucher des Pavillons soll durch die Fassade nicht nur die Besonderheit der architektonischen Wirkung, sondern auch die grundsätzlichen Bedingungen seiner Wahrnehmung erfahren. Das „gedruckte“ Bild und das natürliche Licht sind für das Verschmelzen von realer und virtueller Welt ein Schlüsselelement.

www.box-freiraum.de

 

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