Projektbeteiligte:


Auftraggeber: Autonomieregierung der Stadtbezirke
Architekten: studio505

 

Verwendete Produkte:


AC XB 36 RGB-Leuchten, Traxon
LED-Flutlichter mit RGB-Farbwechsel, Philips
Bodeneinbauleuchten LS353, Lumascape

14. Nov 2014

Der Lotuseffekt

Text: Joachim Ritter
Photos: John Gollings

Die Lotusblume gilt als heiligste Pflanze Asiens. Sie ist in allen Belangen positiv besetzt. Sie symbolisiert Reinheit, Vollkommenheit, Religion und die Schönheit der Nacht, weil sie in der Nacht zur Blüte kommt. Mit der Blume wird sowohl Ruhe, als auch Weisheit assoziiert. Zudem ist sie umgeben vom Wasser.

Das von den Architekten von studio 505 gestaltete Lotus Building in Wujin/China und der 3,5 Hektar große angrenzende Volkspark, nehmen eben diese Elemente auf und sollen das Gebäude als neues Wahrzeichen der Stadt definieren. Das ist sicherlich ein Anspruch, den zu erfüllen auch eine Herausforderung darstellt. Denn irgendwie schwingt auch immer die Gefahr mit, dass ein derartiges Konzept in Kitsch abzudriften vermag. Das aber ist in diesem Fall in keinster Weise passiert. Nicht nur, dass dieses Gebäude auf fast jeder ernst zu nehmenden Webseite für Architektur wiederzufinden ist: Es hat auch zahlreiche Preise erhalten, die das Spektrum von Architektur bis hin zum Ingenieurwesen umfassen. Allein auf der Designboom Webseite hat das Projekt fast 90.000 Likes erhalten. Es hat damit ganz offensichtlich den Nerv der Designwelt getroffen. Spannend ist dabei die Frage, was das berührende Element ist. Und es wird deutlich, dass dieses Projekt ohne Licht gar nicht oder nur zur Hälfte funktioniert und die überzeugende Assoziation zu der Lotusblume erst perfekt macht. Das soll weder die Architektur des Baukörpers noch die Ingenieurkunst schmälern, sondern eben diese feiern und das pulsierende Leben einhauchen, welches die Natur auch dem Vorbild gegeben hat. Die physische Form des Gebäudekomplexes entstand durch die Anforderungen des Auftraggebers. Das Ziel war, ein Gebäude zu entwerfen, das eine unverwechselbare Präsenz entwickeln sollte und nicht – wie viele Neubauten in einer rasant wachsenden Stadt – schnell anonym werden. Letztendlich sucht das Projekt Möglichkeiten, seinen Platz in der Stadtlandschaft zu gewinnen und einen Anknüpfungspunkt für Einwohner und Besucher zu sein. […]

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Die komplette Version dieses Artikels erhalten Sie in der Ausgabe PLD Nr.95

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